Sie planen die Ausstattung mehrerer Standorte oder sind unsicher, welche Bauform zu Ihrem Betrieb passt? Wir beraten Sie unabhängig von der gewünschten Stückzahl.
Von der Bedarfsklärung bis zur Lieferung sorgen wir dafür, dass Bauform, Inhalt und Budget zueinander passen.
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Ein Erste-Hilfe-Set ist eine vorkonfektionierte Zusammenstellung aus Pflastern, Verbandmaterial, Schere und weiteren Erstversorgungsartikeln in einer Tasche, Dose oder einem Koffer, die im Ernstfall schnellen Zugriff auf das Nötigste ermöglicht. Für Unternehmen eignen sich Erste-Hilfe-Sets als Werbeartikel deshalb besonders gut, weil der Griff zum eigenen, bedruckten Set im Ernstfall unmittelbar mit einer hilfreichen Handlung statt mit einem gesichtslosen Gegenstand verbunden wird.
Welche Bauform sich für den jeweiligen Standort eignet, hängt vor allem davon ab, wie schnell im Ernstfall zugegriffen werden muss und wo das Set anschließend aufbewahrt wird. Ebenso spielt eine Rolle, wie viele Personen sich regelmäßig an diesem Standort aufhalten, da sich daraus die sinnvolle Grundmenge an Pflastern und Kompressen ableiten lässt. Nicht zuletzt beeinflusst auch, wie oft am selben Standort ohne akuten Notfall auf einzelne Teile zugegriffen wird, ob sich eher eine offen zugängliche Dose oder ein geschlossener Koffer für den jeweiligen Platz eignet.
Taschenformat
Leichte Nylon- oder Filztasche mit Reißverschluss und wenigen Teilen, gut geeignet für die Schreibtischschublade oder kleinere Räume mit wenig Stauraum.
Blechdose
Robuste, wiederverwendbare Dose, die sich gut sichtbar am Empfang oder in der Teeküche platzieren lässt und Feuchtigkeit zuverlässig abhält.
Kunststoffkoffer
Stapelbarer und stoßfester Koffer aus PP oder EVA, geeignet für Lager, Werkstatt oder Sporthalle mit rauerem Umgebungsklima.
Größeres Set im Stoffbeutel
Viele Einzelteile für mehrere Personen gleichzeitig, passend für Vereinsheime oder Sammelunterkünfte mit wechselndem Publikum.
Für den täglichen Gebrauch zählt neben der Bauform vor allem, wie leicht sich das Set im Ernstfall öffnen und danach wieder korrekt verstauen lässt, ohne dass einzelne Teile herausfallen oder verloren gehen. Als grobe Orientierung enthalten kompakte Taschenformate meist zehn bis fünfzehn Teile, während größere Koffer- oder Stoffbeutel-Ausführungen auf vierzig Teile und mehr kommen können.
Wer ohnehin eine Anlaufstelle für Erste Hilfe einrichtet, stattet den gleichen Standort häufig zusätzlich mit einer Handdesinfektion aus, da beide Artikel im Bedarfsfall am selben Ort griffbereit sein sollen und sich die Bestellung dadurch oft in einem gemeinsamen Vorgang abwickeln lässt.
Bevor ein Erste-Hilfe-Set mit eigenem Logo bestellt wird, klärt sich der eigentliche Bedarf meist in wenigen, klar abgrenzbaren Schritten – vom ersten Gespräch bis zur fertigen Lieferung. In der Praxis übernimmt meist die Sicherheitsbeauftragte oder eine vergleichbare Ansprechperson die Abstimmung mit der Produktion, damit alle Angaben an einer Stelle zusammenlaufen.
1Bedarf klären: Standort, ungefähre Personenzahl und bereits vorhandene Ausstattung werden kurz erfasst.
2Bauform wählen: Tasche, Dose oder Koffer werden passend zum vorgesehenen Aufbewahrungsort ausgewählt.
3Inhalt und Menge festlegen: Eine Basis- oder eine erweiterte Zusammenstellung wird je nach Nutzungshäufigkeit bestimmt.
4Bedruckung und Lieferung: Logo-Platzierung und Druckverfahren werden festgelegt, anschließend erfolgt der Versand an einen oder mehrere Standorte.
Sobald diese vier Punkte feststehen, lässt sich ein Erste-Hilfe-Set mit Firmenlogo in aller Regel ohne größere Rückfragen zusammenstellen, weil Format, Inhalt und Druckfläche bereits vorab aufeinander abgestimmt wurden. Bei größeren Stückzahlen oder mehreren Bedruckungsvarianten wird vorab zusätzlich ein Musterstück zur Freigabe verschickt, damit Farbtreue und Platzierung des Logos vor der Serienproduktion bestätigt werden können.
Für Standorte, an denen regelmäßig auch persönliche Medikamente aufbewahrt werden, ergänzen manche Betriebe die Erstausstattung zusätzlich um Pillendosen, damit Mitarbeitende ihre eigene Medikation getrennt vom betrieblichen Set griffbereit haben, ohne dabei die eigentliche Erste-Hilfe-Ausstattung für Notfälle zweckzuentfremden.
Ein mittelständischer Betrieb mit Lager, Werkstatt, Büro und Empfang überprüft im Rahmen einer jährlichen Sicherheitsbegehung, ob die Erste-Hilfe-Ausstattung noch zur tatsächlichen Nutzung passt – im selben Zug wird auch bewertet, ob die vorhandenen Sicherheitswesten noch in ausreichender Zahl vorhanden sind.
Lager: Der Koffer fehlt seit dem letzten Umbau vollständig, hier besteht Sofortbedarf.
Werkstatt: Das vorhandene Set ist unvollständig, die Schere und ein Rollenverband fehlen.
Empfang: Ein Set ist vorhanden, aber im falschen Format für die gute Sichtbarkeit am Tresen.
Büro: Ausstattung ist vollständig, das Verfallsdatum der Kompressen rückt aber näher.
Die Sicherheitsbeauftragte ordnet aufgrund dieser Übersicht zunächst einen neuen Koffer für das Lager, ergänzt die Werkstatt-Ausstattung um die fehlenden Teile und plant für Empfang und Büro eine gemeinsame Nachbestellung zum nächsten Quartalstermin. Vergleichbare Übersichten lassen sich auch für kleinere Betriebe mit nur zwei oder drei Standorten sinnvoll nutzen, auch wenn dort meist weniger Abteilungen gleichzeitig zu berücksichtigen sind.
Eine solche Bestandsaufnahme macht sichtbar, dass nicht jeder Standort dieselbe Ausstattung braucht, sondern Nutzungshäufigkeit und Zugriffsgeschwindigkeit je Abteilung unterschiedlich stark ins Gewicht fallen. Wird eine solche Übersicht einmal erstellt, lässt sie sich bei der nächsten Begehung mit geringem Aufwand aktualisieren, statt jedes Mal komplett neu bei null zu beginnen.
Ein Erste-Hilfe-Set für den Betrieb lohnt sich deshalb selten als einmalige Pauschalbestellung für alle Standorte gleichermaßen, sondern eher als abgestufte Ausstattung, die sich an der tatsächlichen Priorität je Abteilung orientiert.
Ein Erste-Hilfe-Set als Werbegeschenk wirkt nur so lange verlässlich, wie sein Inhalt tatsächlich vollständig und unbeschädigt ist – anders als bei vielen anderen Werbeartikeln wird ein Teil des Inhalts durch die bloße Nutzung verbraucht und muss von Zeit zu Zeit ersetzt werden.
Ein Blick auf die einzelnen Bestandteile zeigt, welche Teile regelmäßig nachgefüllt werden sollten und welche im Normalfall über Jahre unverändert im Set verbleiben.
● Pflaster und sterile Kompressen – werden bei jeder kleinen Verletzung verbraucht und sollten am häufigsten nachbestellt werden.
● Desinfektionstücher – trocknen je nach Lagerort unterschiedlich schnell aus und verlieren dann ihre Wirkung.
○ Schere und Pinzette – werden selten gebraucht und bleiben bei sachgemäßer Aufbewahrung über viele Jahre einsatzbereit.
○ Erste-Hilfe-Anleitung – wird nur bei Bedarf nachgeschlagen und bleibt über die gesamte Nutzungsdauer nahezu unverändert.
Wer diese Unterscheidung schon bei der Erstausstattung kennt, kann Nachbestellungen gezielt auf die tatsächlich verbrauchten Teile beschränken, statt routinemäßig das komplette Set neu zu bestellen. Diese Einteilung hilft außerdem dabei, das Budget für Nachbestellungen realistisch zu planen, da die meisten Kosten tatsächlich auf wenige, häufig verbrauchte Teile entfallen.
Für Vereine und Fitnessstudios, in denen neben kleinen Wunden auch Zerrungen und Verstauchungen vorkommen, greifen viele Verantwortliche zusätzlich zu Kniebandagen und ähnlichem Zubehör aus dem Sortiment Sport-Fitness, um solche Beschwerden direkt vor Ort zu versorgen. Auf diese Weise bleibt die Grundausstattung im Erste-Hilfe-Set unangetastet, während zusätzlicher Bedarf gezielt über ein zweites, sportspezifisches Sortiment gedeckt wird.
Wer die Erste-Hilfe-Ausstattung mehrerer Standorte verantwortet, dokumentiert Kontrollen und Nachbestellungen meist auf Papier – oft reicht dafür ein einfaches Klemmbrett, das bei jedem Kontrollgang mitgeführt wird und sich auch für weitere Prüfpunkte im selben Rundgang nutzen lässt.
Ein bedrucktes Erste-Hilfe-Set braucht über die reine Anschaffung hinaus vier wiederkehrende Aufmerksamkeitspunkte, damit es im Ernstfall tatsächlich einsatzbereit ist.
Verfallsdatum: Sterile Kompressen und manche Pflaster tragen ein Haltbarkeitsdatum, das mindestens einmal jährlich an jedem Standort geprüft werden sollte.
Nachbestellung: Verbrauchte Einzelteile werden zeitnah ergänzt, statt das Set erst bei vollständiger Leere komplett neu aufzufüllen.
Kennzeichnung: Der Aufbewahrungsort wird deutlich und über alle Standorte hinweg mit demselben Symbol einheitlich markiert.
Dokumentation: Kontrolldatum, festgestellte Mängel und die prüfende Person werden jeweils schriftlich festgehalten.
Wird diese Routine an einer zentralen Stelle festgehalten, lässt sich auf einen Blick erkennen, welcher Standort als Nächstes an der Reihe ist, ohne jedes Set einzeln vor Ort zu öffnen und zu prüfen. Betriebe mit mehreren Standorten profitieren zusätzlich davon, diese vier Punkte für alle Orte einheitlich zu handhaben, damit sich Ergebnisse zwischen den Standorten überhaupt sinnvoll vergleichen lassen. In größeren Betrieben übernimmt diese Aufgabe häufig die Facility-Abteilung, in kleineren Teams reicht dagegen oft eine benannte Vertrauensperson, die die Kontrolle zusätzlich zu ihren sonstigen Aufgaben übernimmt.
Ein gutes Erste-Hilfe-Set enthält Pflaster in verschiedenen Größen, sterile Kompressen, eine Schere, Fixierbinden sowie ein Dreieckstuch für die Erstversorgung kleinerer Verletzungen im täglichen Arbeitsalltag eines Betriebs.
Je nach Einsatzort ergänzen viele Sets zusätzlich Einmalhandschuhe, Alkoholtupfer und eine kurze Anleitung mit den wichtigsten Handgriffen für den Ernstfall. Größere Ausführungen enthalten oft eine höhere Stückzahl der am häufigsten benötigten Teile wie Pflaster und Kompressen, während kleinere Taschenformate bewusst auf das Nötigste reduziert bleiben. Für Betriebe mit mehreren Abteilungen empfiehlt sich, den tatsächlichen Bedarf je Standort vorab einzuschätzen, statt für alle Bereiche automatisch dieselbe Zusammenstellung mit denselben Mengen zu bestellen, obwohl sich Nutzungshäufigkeit und Verletzungsrisiko von Abteilung zu Abteilung spürbar unterscheiden können.
Eine Kontrolle mindestens einmal jährlich gilt als sinnvoller Richtwert, wobei stark genutzte Standorte wie Werkstätten oder Sporthallen erfahrungsgemäß von einer deutlich häufigeren Prüfung profitieren können.
Bei der Kontrolle wird geprüft, ob Pflaster und sterile Kompressen noch innerhalb ihres Haltbarkeitsdatums liegen, ob Verpackungen unbeschädigt sind und ob Schere sowie Pinzette noch vollständig vorhanden sind. Ebenso lohnt sich ein kurzer Blick darauf, ob häufig genutzte Teile wie Pflaster bereits knapp geworden sind, obwohl das nächste turnusmäßige Kontrolldatum noch nicht erreicht ist. Wird ein Mangel festgestellt, sollte die Nachbestellung möglichst zeitnah erfolgen und nicht bis zur nächsten geplanten Prüfung aufgeschoben werden, damit der volle Funktionsumfang im Ernstfall zuverlässig zur Verfügung steht.
Kleine Taschen- oder Etuiformate passen gut in Schreibtischschubladen, während robuste Koffer oder Dosen für stärker beanspruchte Umgebungen wie Werkstätten oder Lagerhallen die insgesamt passendere Wahl darstellen.
Am Empfang oder in Gemeinschaftsräumen bietet sich eine gut sichtbare Blechdose an, die auch ungeübten Personen sofort ins Auge fällt und keine weitere Erklärung benötigt. In Lagern, Werkstätten oder Sporthallen übersteht ein Kunststoffkoffer aus PP oder EVA raue Umgebungsbedingungen deutlich zuverlässiger als eine einfache Tasche. Für Vereinsheime oder Sammelunterkünfte mit mehreren Personen gleichzeitig eignet sich dagegen ein größeres Set im Stoffbeutel mit entsprechend höherer Teilezahl deutlich besser, weil sich der Inhalt dort regelmäßig auf mehrere Personen gleichzeitig verteilen muss und einzelne Taschenformate schneller an ihre Grenzen stoßen.
Auf Kunststoffkoffern und Blechdosen kommt meist Tampondruck oder Digitaldruck zum Einsatz, während Stoff- und Nylontaschen häufig im Siebdruck oder per Stickerei individuell bedruckt werden können.
Tampondruck eignet sich besonders für kompakte, einfarbige Logos auf gewölbten Kunststoff- oder Metallflächen und übersteht den gelegentlichen Kontakt mit Feuchtigkeit über lange Zeit zuverlässig. Digitaldruck kommt eher bei mehrfarbigen Motiven mit feinen Details zum Einsatz und wird vor der Serienfertigung an einem Musterstück auf Deckkraft und Kontrast geprüft. Bei textilen Taschen entscheidet vor allem die Gewebestruktur darüber, ob ein gedrucktes Motiv oder eine gestickte Variante am Ende das insgesamt schärfere und über die Nutzungsdauer hinweg dauerhaftere Ergebnis liefert, gerade bei Modellen mit vielen kleinen Details im Motiv.
Ein individuell bedrucktes Set ist in erster Linie eine zusätzliche, gut sichtbare Ergänzung und kein Ersatz für die verbindlich vorgeschriebene betriebliche Erste-Hilfe-Ausstattung an einem Standort.
Welche Mindestausstattung an welchem Standort tatsächlich vorgehalten werden muss, richtet sich nach betriebsspezifischen Vorgaben, die unabhängig von einem einzelnen Werbeartikel gesondert geprüft und eingehalten werden sollten. Ein zusätzliches, individuell bedrucktes Set kann sinnvoll neben dieser Pflichtausstattung stehen, etwa an einem gut sichtbaren Ort im Büro oder am Empfang für den schnellen Zugriff im Alltag. Für die verbindliche Ausstattung selbst empfiehlt sich in jedem Fall eine gesonderte, aktuelle Prüfung der jeweils geltenden betrieblichen Vorgaben durch die zuständige Stelle im Unternehmen, bevor eine endgültige Bestellung ausgelöst wird.
Ein wirtschaftlicher Vorteil zeigt sich in der Regel schon bei kleineren zweistelligen Stückzahlen, da sich die einmaligen Einrichtungskosten der Veredelung dann auf mehrere Sets gleichzeitig verteilen.
Bei sehr kleinen Mengen fällt der Anteil der Einrichtungskosten pro Set spürbar höher aus, was sich besonders bei mehrfarbigen Digitaldruck-Motiven mit feinen Details deutlich bemerkbar macht. Sobald eine mittlere Bestellmenge erreicht wird, sinkt dieser Anteil pro Stück merklich, weshalb sich für wiederkehrende Anlässe wie eine jährliche Sammelbestellung für mehrere Standorte eine größere Menge häufig deutlich stärker rechnet als mehrere kleine, unregelmäßige Nachbestellungen mit jeweils neu anfallenden Einrichtungskosten für dieselbe Veredelungstechnik und Druckvorlage, die sich über das gesamte Jahr verteilt sonst mehrfach wiederholen würden.
Ob einzelner Standort oder mehrere Abteilungen mit unterschiedlichem Bedarf – wir unterstützen Sie bei der Auswahl zwischen Tasche, Dose, Koffer und größerem Set.
Von der ersten Bedarfsklärung bis zur termingerechten Lieferung stimmen wir Bauform, Inhalt und Bedruckung auf Ihre Standorte ab.