Wassergläser

Trinkwasser im Unternehmensalltag: Worauf es bei der Beschaffung ankommt

  • Einsatzort vor Optik: Die Entscheidung für ein Modell beginnt beim Ort des täglichen Gebrauchs, nicht beim Design.
  • Material nach Nutzungsfrequenz: Glas und Mehrweg-Kunststoff unterscheiden sich vor allem im Bruchrisiko und im Gewicht bei häufigem Gebrauch.
  • Druckverfahren nach Motiv: Einfarbige Logos lassen sich über Siebdruck dauerhaft aufbringen, mehrfarbige Motive eher über digitale Verfahren.
  • Menge mit Reserve planen: Eine Bruchreserve gehört von Beginn an in die Bestellung, nicht erst in eine spätere Nachbestellung.
  • Position am Korpus: Ein Motiv bleibt dort unabhängig vom Füllstand erkennbar, weshalb sich diese Platzierung im Alltag durchgesetzt hat.
  • Spülverhalten vorab klären: Wie oft und bei welcher Temperatur gespült wird, entscheidet mit über die Haltbarkeit der Bedruckung.

Persönliche Abstimmung vor der Bestellung

Vom ersten Muster bis zur laufenden Nachbestellung begleitet das Pro-Discount-Team Projekte rund um Wassergläser mit individuellem Druck oder Gravur.

E-Mail: produktion@pro-discount.de
Telefon: 05121 69707 0

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Trinkwasser im Unternehmensalltag: Worauf es bei der Beschaffung ankommt
  • Einsatzort vor Optik: Die Entscheidung für ein Modell beginnt beim Ort des täglichen Gebrauchs, nicht beim Design.
  • Material nach Nutzungsfrequenz: Glas und Mehrweg-Kunststoff unterscheiden sich vor allem im Bruchrisiko und im Gewicht bei häufigem Gebrauch.
  • Druckverfahren nach Motiv: Einfarbige Logos lassen sich über Siebdruck dauerhaft aufbringen, mehrfarbige Motive eher über digitale Verfahren.
  • Menge mit Reserve planen: Eine Bruchreserve gehört von Beginn an in die Bestellung, nicht erst in eine spätere Nachbestellung.
  • Position am Korpus: Ein Motiv bleibt dort unabhängig vom Füllstand erkennbar, weshalb sich diese Platzierung im Alltag durchgesetzt hat.
  • Spülverhalten vorab klären: Wie oft und bei welcher Temperatur gespült wird, entscheidet mit über die Haltbarkeit der Bedruckung.

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Wassergläser als Werbeartikel: Einsatzentscheidung und Grundlagen

Ein Wasserglas erfüllt im Werbeartikel-Sortiment eine andere Funktion als ein Longdrink- oder Sektglas: Es steht nicht für den besonderen Anlass, sondern für die tägliche, oft mehrfach wiederholte Handlung – Wasser einschenken, trinken, zurückstellen. Empfangsbereiche, Besprechungsräume, Wartezonen und Messestände setzen Wassergläser genau deshalb ein, weil sie im Alltag sichtbar bleiben, ohne dabei aufzufallen. Die Entscheidung für ein bestimmtes Modell hängt weniger vom Design als vom Einsatzort und der Nutzungsfrequenz ab.

Formal unterscheidet man beim Wasserglas zwischen dem fußlosen Tumbler und dem Wasserglas mit Stand oder Fuß, jeweils mit einem Fassungsvermögen von meist 200 bis 350 Millilitern. Während ein Longdrinkglas für den gelegentlichen Auftritt bei Veranstaltungen konzipiert ist, muss ein Wasserglas den Dauerbetrieb aushalten: mehrere Umläufe pro Tag, wiederholtes maschinelles Spülen, ständiges Auf- und Abstellen auf demselben Besprechungstisch neben Schreibgeräten und Unterlagen. Wer Wassergläser mit Logo beschafft, sollte diesen Unterschied von Anfang an in die Auswahl einbeziehen.

Schritt 1 – Einsatzort bestimmen: Empfang, Besprechungsraum, Behandlungszimmer oder Messestand geben vor, wie oft ein Glas am Tag in die Hand genommen wird und wie viel Bruchrisiko eingeplant werden muss.

Schritt 2 – Material festlegen: Glas vermittelt im direkten Kontakt ein anderes Antrinkgefühl, bringt aber ein Bruchrisiko mit; Mehrweg-Kunststoff aus Tritan oder Polycarbonat senkt dieses Risiko, verändert aber die Haptik. Für Empfang und Besprechung wird häufig Glas gewählt, für Außenbereiche und Stehempfänge eher Kunststoff.

Schritt 3 – Druckverfahren wählen: Siebdruck rund um den Glaskorpus eignet sich für einfarbige Logos mit hoher Deckkraft, Tampondruck bedient kleinere Flächen wie den Glasboden, digitale Verfahren kommen bei mehrfarbigen Motiven zum Einsatz, sind aber empfindlicher gegenüber häufigem maschinellem Spülen.

Schritt 4 – Menge planen: Als Erfahrungswert gilt eine Umlaufmenge, die dem Zwei- bis Dreifachen der gleichzeitig benötigten Gläser entspricht, damit Spülzyklen und eine Bruchreserve abgedeckt sind, ohne dass am Empfang oder im Besprechungsraum spontan nachbestellt werden muss.

Die Reihenfolge dieser vier Schritte ist bewusst gewählt: erst der Einsatzort, dann Material, Druck und Menge. Wer die Reihenfolge umdreht und zuerst über die Optik entscheidet, wählt in der Praxis regelmäßig ein Modell, das im Alltag nicht durchhält.

Einsatzszenarien für Wassergläser im Unternehmensalltag

Wo ein Wasserglas eingesetzt wird, bestimmt nicht nur die Form, sondern auch den Werbeeffekt: Ein Logo auf einem Glas, das den ganzen Tag am selben Platz steht, wirkt anders als bei klassischen Trinkgläsern mit Werbedruck, die oft nur für den kurzen Auftritt am Messestand gedacht sind. Vier Bereiche zeigen, wie unterschiedlich die Anforderungen ausfallen.

Empfang & Besprechung: Das Glas steht sichtbar auf dem Konferenztisch oder am Empfangstresen. Das Logo sitzt meist auf halber Höhe des Glaskorpus, damit es beim Einschenken sichtbar bleibt.

Gastronomie & Hotellerie: Wasserstationen in Tagungsräumen oder am Buffet werden mehrmals täglich nachgefüllt und ausgetauscht, weshalb die maschinelle Spülbarkeit hier stärker ins Gewicht fällt als in anderen Bereichen.

Gesundheitswesen & Wartebereiche: An Wasserspender-Ecken für Patienten oder Kunden ist der Umschlag besonders hoch, wodurch robuste, gut stapelbare Modelle im Vordergrund stehen.

In Sportvereinen und Fitnessstudios werden Wassergläser an der Theke oder im Umkleidebereich eingesetzt, wo Trinkwasser über den Tag verteilt in hoher Frequenz ausgegeben wird.

Trotz unterschiedlicher Umgebungen bleibt die Grundanforderung gleich: Das Glas muss den täglichen Gebrauch überstehen und darf die Bedruckung dabei nicht verlieren.

Praxisbeispiel: Wassergläser im Hotelbetrieb mit Konferenzbereich

Ein Hotel mit angeschlossenem Konferenzbereich stellt in jedem Tagungsraum eine Wasserstation mit Karaffe und mehreren Wassergläsern bereit. Bislang kamen neutrale Gläser aus dem allgemeinen Bestand zum Einsatz, die nach jeder Veranstaltung neu zusammengestellt werden mussten. Mit der Umstellung auf bedruckte Wassergläser mit Fuß erhält jeder Tagungsraum einen einheitlichen Satz, der optisch zum Empfangsbereich passt; einzelne Exemplare gehen zusätzlich als Wassergläser als Werbegeschenk an ausgewählte Gäste.

Das Servicepersonal, erkennbar an der bedruckten Bekleidung, füllt die Gläser zu Beginn jeder Tagung auf und tauscht sie zwischen den Sitzungen aus. Das Logo sitzt mittig am Glaskorpus, sodass es beim Einschenken und beim Abstellen auf dem Tisch gleichermaßen sichtbar bleibt. Für die Reinigung zwischen den Veranstaltungen ist die maschinelle Spülbarkeit ausschlaggebend, da bei mehreren Tagungen pro Tag keine Zeit für eine Handspülung bleibt.

Nach einigen Wochen zeigt sich: Gäste sprechen das Hotel gezielt auf das einheitliche Erscheinungsbild in den Tagungsräumen an. Für das Haus ist damit eine Erkenntnis verbunden, die sich auf andere Bereiche übertragen lässt: Ein Wasserglas, das im Blickfeld der Teilnehmer steht, wirkt über die gesamte Dauer einer Veranstaltung, nicht nur im Moment des Einschenkens.

Beschaffungscheckliste für Wassergläser im Dauereinsatz

Wer Wassergläser für den täglichen Umlauf beschafft, prüft vor der Bestellung mehrere Punkte, die über die reine Logo-Platzierung hinausgehen. Serviert wird meist von einem Tablett, weshalb Stapelhöhe und Standfläche der Gläser zum vorhandenen Equipment passen sollten. Die folgende Checkliste fasst zusammen, was vor der Bestellung entschieden werden muss.

  • ✔ Material technisch spezifiziert (Glas, Tritan, Polycarbonat) statt allgemeiner Bezeichnung
  • ✔ Spülmaschinenfestigkeit funktional geprüft, nicht nur laut Herstellerangabe vorausgesetzt
  • ✔ Stapelbarkeit für die Lagerung zwischen den Einsätzen berücksichtigt
  • ✔ Druckdaten als Vektorgrafik mit Pantone- oder CMYK-Angabe vorbereitet, Schriften in Pfade umgewandelt
  • ✔ Mindestbestellmenge und Lieferzeit mit dem tatsächlichen Bedarf abgeglichen
  • ✔ Bruchreserve nach Erfahrungswert von Beginn an mitbestellt, nicht erst bei Bedarf nachgefragt

Wer diese Punkte vor der Bestellung klärt, vermeidet Nachbestellungen mitten in der Saison und kann Wassergläser oder – für den kurzfristigen Einsatz – Wasserbecher als Giveaway gezielt einsetzen, ohne die Produktion mehrfach anzustoßen.

Wassergläser im Vergleich: Bauformen, Material und Einsatz

Nicht jede Bauform eignet sich für jeden Einsatzort gleich gut. Die folgende Übersicht vergleicht die gängigen Varianten und ordnet sie den Bereichen zu, in denen sie sich im Alltag bewährt haben – etwa in Wartebereichen im Gesundheitswesen, in denen ein hoher Umschlag herrscht. Wer die Tabelle zusammen mit der Checkliste aus dem vorherigen Abschnitt liest, kann Bauform und Beschaffungskriterien direkt aufeinander abstimmen.

BauformMaterial, Volumen, Einsatz
Tumbler ohne Fuß Glas, ca. 200–250 ml, für Empfang und Besprechung, platzsparend im Stapel
Wasserglas mit Fuß Glas, ca. 250–300 ml, für Konferenzraum und Gastronomie, Logo beim Einschenken gut sichtbar
Mehrweg-Becher Tritan/Polycarbonat, ca. 300–350 ml, für Messestand und Außenbereich, geringes Bruchrisiko und leichtes Gewicht
Stapelbecher Polycarbonat, ca. 200 ml, für Wartebereich und Kantine, hohe Stapelhöhe und schnelle Ausgabe

Für Empfangsbereiche mit gehobenem Anspruch kommen zunehmend auch Wassergläser mit Gravur zum Einsatz, bei denen das Logo dauerhaft im Glas selbst sitzt statt aufgedruckt zu sein. Für den täglichen Dauerbetrieb bleibt jedoch die bedruckte Variante die gängigere Lösung, da sie sich einfacher in größerer Stückzahl beschaffen lässt.

Häufige Fragen zu Wassergläsern als Werbeartikel

Welche Glasform eignet sich für den täglichen Wasserservice im Büro?

Für den täglichen Einsatz im Büro eignet sich meist ein Wasserglas mit Fuß oder ein stapelbarer Tumbler aus Glas, da beide Formen stabil stehen und sich platzsparend lagern lassen.

Entscheidend ist weniger die Form an sich als die Kombination aus Standfestigkeit und Stapelbarkeit, da Bürogläser mehrmals täglich transportiert, gespült und wieder bereitgestellt werden. Ein Wasserglas mit Fuß bietet beim Einschenken zusätzlichen Halt und eine bessere Sichtbarkeit des Logos, während der fußlose Tumbler durch seine kompakte Form weniger Stauraum benötigt und sich leichter in Geschirrkörben stapeln lässt. In Besprechungsräumen mit häufigem Wechsel der Teilnehmer wird häufiger die fußlose Variante gewählt, an festen Empfangsplätzen eher das Glas mit Fuß.

Wie viele Wassergläser sollte ein Unternehmen für den Dauereinsatz einplanen?

Als Erfahrungswert gilt das Zwei- bis Dreifache der gleichzeitig benötigten Gläser, damit Spülzyklen und eine Bruchreserve abgedeckt sind, ohne dass kurzfristig nachbestellt werden muss.

Diese Faustregel berücksichtigt, dass ein Teil der Gläser zu jedem Zeitpunkt im Spülvorgang, im Transport oder eingelagert ist und deshalb nicht für den Ausschank zur Verfügung steht. Bei stark schwankender Nutzung, etwa durch Besuchergruppen oder Veranstaltungen, wird der Erfahrungswert eher nach oben angepasst. Unternehmen mit einer festen, überschaubaren Teamgröße kommen dagegen häufig mit einer geringeren Reserve aus. Wichtig ist, die Bruchreserve von Beginn an mitzubestellen, da eine spätere Nachbestellung kleiner Stückzahlen in der Regel länger dauert und pro Glas teurer ausfällt.

Ist Kunststoff oder Glas für Wassergläser mit Firmenlogo besser geeignet?

Beides ist geeignet, die Wahl richtet sich nach dem Einsatzort: Glas vermittelt im direkten Kontakt ein anderes Antrinkgefühl, Kunststoff senkt vor allem das Bruchrisiko in stark frequentierten Bereichen.

In Empfangsbereichen und Besprechungsräumen mit überschaubarem Publikumsverkehr wird meist Glas gewählt, da es sich unauffällig in bestehendes Tischgeschirr einfügt und bedruckte Flächen über Siebdruck großflächig und deckend gestaltet werden können. In Bereichen mit hohem Durchlauf, etwa an Messeständen, im Außenbereich oder bei Veranstaltungen mit vielen Teilnehmern, wird häufiger Mehrweg-Kunststoff aus Tritan oder Polycarbonat eingesetzt, weil das Gewicht geringer ausfällt und ein Sturz nicht sofort zum Verlust des Glases führt. Beide Materialien lassen sich bedrucken; der Unterschied liegt vor allem in der Haltbarkeit der Bedruckung bei häufigem maschinellem Spülen.

Welches Druckverfahren hält bei Wassergläsern am längsten?

Siebdruck auf Glas gilt in der Praxis als vergleichsweise widerstandsfähig gegenüber häufigem maschinellem Spülen, insbesondere bei einfarbigen Motiven mit klaren Konturen.

Beim Siebdruck wird die Farbe direkt auf die Glasoberfläche aufgetragen und anschließend eingebrannt, wodurch die Bedruckung fest mit dem Untergrund verbunden ist. Mehrfarbige oder feine Motive lassen sich eher über digitale Druckverfahren umsetzen, die allerdings empfindlicher auf häufiges maschinelles Spülen reagieren können als der klassische Siebdruck. Tampondruck eignet sich vor allem für kleine, einfarbige Flächen wie den Glasboden und wird oft ergänzend zu einem größeren Motiv am Glaskorpus eingesetzt. Welches Verfahren sich für ein Projekt eignet, hängt von Motiv, Fläche und geplanter Nutzungsdauer ab.

Wo wird das Logo auf einem Wasserglas am besten platziert?

Für die tägliche Nutzung wird das Logo meist mittig am Glaskorpus platziert, da es dort sowohl beim Einschenken als auch beim Abstellen auf dem Tisch sichtbar bleibt.

Eine Platzierung am oberen Glasrand wird beim Trinken schnell verdeckt, während eine Position am Glasboden nur beim Anheben sichtbar ist und sich eher für dezente Kennzeichnungen eignet. Die mittlere Position am Korpus bleibt unabhängig vom Füllstand erkennbar und wird deshalb für Empfangsbereiche und Besprechungsräume empfohlen, in denen das Glas über längere Zeit im Blickfeld steht. Bei Gläsern mit Fuß kann zusätzlich der Standbereich für ein kleineres Zweitmotiv genutzt werden, etwa ein Symbol ergänzend zum Hauptlogo.

Können bedruckte Wassergläser in der Spülmaschine gereinigt werden?

Das hängt vom verwendeten Druckverfahren und Material ab; eingebrannter Siebdruck auf Glas verträgt sich in der Praxis meist besser mit häufigem maschinellem Spülen als aufgeklebte Folienmotive.

Entscheidend ist, ob die Farbe fest mit der Glas- oder Kunststoffoberfläche verbunden ist oder lediglich aufliegt. Eingebrannte Verfahren wie Siebdruck halten wiederholten Spülgängen in der Regel länger stand, während aufgeklebte oder unzureichend fixierte Motive nach einigen Dutzend Spülvorgängen erste Abnutzungserscheinungen zeigen können. Bei Mehrweg-Kunststoffbechern spielt zusätzlich die Temperaturbeständigkeit des Materials eine Rolle, da zu hohe Spültemperaturen das Material selbst angreifen können. Vor einer größeren Bestellung lohnt sich deshalb ein Blick auf das vorgesehene Druckverfahren und die freigegebene Spültemperatur.

Beratung zu Material, Druck und Mengenplanung

Ob Empfangsbereich, Konferenzraum oder Wartezone – welches Modell und welches Druckverfahren zum geplanten Einsatz passt, lässt sich am besten im direkten Austausch klären. Das Team von Pro-Discount unterstützt bei Materialwahl, Gestaltung der Druckdaten und Mengenplanung für den Dauereinsatz.

E-Mail: produktion@pro-discount.de
Telefon: 05121 69707 0

Wassergläser als Werbeartikel: Einsatzentscheidung und Grundlagen Ein Wasserglas erfüllt im Werbeartikel-Sortiment eine andere Funktion als ein Longdrink- oder Sektglas: Es steht nicht für den... mehr erfahren »
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Wassergläser als Werbeartikel: Einsatzentscheidung und Grundlagen

Ein Wasserglas erfüllt im Werbeartikel-Sortiment eine andere Funktion als ein Longdrink- oder Sektglas: Es steht nicht für den besonderen Anlass, sondern für die tägliche, oft mehrfach wiederholte Handlung – Wasser einschenken, trinken, zurückstellen. Empfangsbereiche, Besprechungsräume, Wartezonen und Messestände setzen Wassergläser genau deshalb ein, weil sie im Alltag sichtbar bleiben, ohne dabei aufzufallen. Die Entscheidung für ein bestimmtes Modell hängt weniger vom Design als vom Einsatzort und der Nutzungsfrequenz ab.

Formal unterscheidet man beim Wasserglas zwischen dem fußlosen Tumbler und dem Wasserglas mit Stand oder Fuß, jeweils mit einem Fassungsvermögen von meist 200 bis 350 Millilitern. Während ein Longdrinkglas für den gelegentlichen Auftritt bei Veranstaltungen konzipiert ist, muss ein Wasserglas den Dauerbetrieb aushalten: mehrere Umläufe pro Tag, wiederholtes maschinelles Spülen, ständiges Auf- und Abstellen auf demselben Besprechungstisch neben Schreibgeräten und Unterlagen. Wer Wassergläser mit Logo beschafft, sollte diesen Unterschied von Anfang an in die Auswahl einbeziehen.

Schritt 1 – Einsatzort bestimmen: Empfang, Besprechungsraum, Behandlungszimmer oder Messestand geben vor, wie oft ein Glas am Tag in die Hand genommen wird und wie viel Bruchrisiko eingeplant werden muss.

Schritt 2 – Material festlegen: Glas vermittelt im direkten Kontakt ein anderes Antrinkgefühl, bringt aber ein Bruchrisiko mit; Mehrweg-Kunststoff aus Tritan oder Polycarbonat senkt dieses Risiko, verändert aber die Haptik. Für Empfang und Besprechung wird häufig Glas gewählt, für Außenbereiche und Stehempfänge eher Kunststoff.

Schritt 3 – Druckverfahren wählen: Siebdruck rund um den Glaskorpus eignet sich für einfarbige Logos mit hoher Deckkraft, Tampondruck bedient kleinere Flächen wie den Glasboden, digitale Verfahren kommen bei mehrfarbigen Motiven zum Einsatz, sind aber empfindlicher gegenüber häufigem maschinellem Spülen.

Schritt 4 – Menge planen: Als Erfahrungswert gilt eine Umlaufmenge, die dem Zwei- bis Dreifachen der gleichzeitig benötigten Gläser entspricht, damit Spülzyklen und eine Bruchreserve abgedeckt sind, ohne dass am Empfang oder im Besprechungsraum spontan nachbestellt werden muss.

Die Reihenfolge dieser vier Schritte ist bewusst gewählt: erst der Einsatzort, dann Material, Druck und Menge. Wer die Reihenfolge umdreht und zuerst über die Optik entscheidet, wählt in der Praxis regelmäßig ein Modell, das im Alltag nicht durchhält.

Einsatzszenarien für Wassergläser im Unternehmensalltag

Wo ein Wasserglas eingesetzt wird, bestimmt nicht nur die Form, sondern auch den Werbeeffekt: Ein Logo auf einem Glas, das den ganzen Tag am selben Platz steht, wirkt anders als bei klassischen Trinkgläsern mit Werbedruck, die oft nur für den kurzen Auftritt am Messestand gedacht sind. Vier Bereiche zeigen, wie unterschiedlich die Anforderungen ausfallen.

Empfang & Besprechung: Das Glas steht sichtbar auf dem Konferenztisch oder am Empfangstresen. Das Logo sitzt meist auf halber Höhe des Glaskorpus, damit es beim Einschenken sichtbar bleibt.

Gastronomie & Hotellerie: Wasserstationen in Tagungsräumen oder am Buffet werden mehrmals täglich nachgefüllt und ausgetauscht, weshalb die maschinelle Spülbarkeit hier stärker ins Gewicht fällt als in anderen Bereichen.

Gesundheitswesen & Wartebereiche: An Wasserspender-Ecken für Patienten oder Kunden ist der Umschlag besonders hoch, wodurch robuste, gut stapelbare Modelle im Vordergrund stehen.

In Sportvereinen und Fitnessstudios werden Wassergläser an der Theke oder im Umkleidebereich eingesetzt, wo Trinkwasser über den Tag verteilt in hoher Frequenz ausgegeben wird.

Trotz unterschiedlicher Umgebungen bleibt die Grundanforderung gleich: Das Glas muss den täglichen Gebrauch überstehen und darf die Bedruckung dabei nicht verlieren.

Praxisbeispiel: Wassergläser im Hotelbetrieb mit Konferenzbereich

Ein Hotel mit angeschlossenem Konferenzbereich stellt in jedem Tagungsraum eine Wasserstation mit Karaffe und mehreren Wassergläsern bereit. Bislang kamen neutrale Gläser aus dem allgemeinen Bestand zum Einsatz, die nach jeder Veranstaltung neu zusammengestellt werden mussten. Mit der Umstellung auf bedruckte Wassergläser mit Fuß erhält jeder Tagungsraum einen einheitlichen Satz, der optisch zum Empfangsbereich passt; einzelne Exemplare gehen zusätzlich als Wassergläser als Werbegeschenk an ausgewählte Gäste.

Das Servicepersonal, erkennbar an der bedruckten Bekleidung, füllt die Gläser zu Beginn jeder Tagung auf und tauscht sie zwischen den Sitzungen aus. Das Logo sitzt mittig am Glaskorpus, sodass es beim Einschenken und beim Abstellen auf dem Tisch gleichermaßen sichtbar bleibt. Für die Reinigung zwischen den Veranstaltungen ist die maschinelle Spülbarkeit ausschlaggebend, da bei mehreren Tagungen pro Tag keine Zeit für eine Handspülung bleibt.

Nach einigen Wochen zeigt sich: Gäste sprechen das Hotel gezielt auf das einheitliche Erscheinungsbild in den Tagungsräumen an. Für das Haus ist damit eine Erkenntnis verbunden, die sich auf andere Bereiche übertragen lässt: Ein Wasserglas, das im Blickfeld der Teilnehmer steht, wirkt über die gesamte Dauer einer Veranstaltung, nicht nur im Moment des Einschenkens.

Beschaffungscheckliste für Wassergläser im Dauereinsatz

Wer Wassergläser für den täglichen Umlauf beschafft, prüft vor der Bestellung mehrere Punkte, die über die reine Logo-Platzierung hinausgehen. Serviert wird meist von einem Tablett, weshalb Stapelhöhe und Standfläche der Gläser zum vorhandenen Equipment passen sollten. Die folgende Checkliste fasst zusammen, was vor der Bestellung entschieden werden muss.

  • ✔ Material technisch spezifiziert (Glas, Tritan, Polycarbonat) statt allgemeiner Bezeichnung
  • ✔ Spülmaschinenfestigkeit funktional geprüft, nicht nur laut Herstellerangabe vorausgesetzt
  • ✔ Stapelbarkeit für die Lagerung zwischen den Einsätzen berücksichtigt
  • ✔ Druckdaten als Vektorgrafik mit Pantone- oder CMYK-Angabe vorbereitet, Schriften in Pfade umgewandelt
  • ✔ Mindestbestellmenge und Lieferzeit mit dem tatsächlichen Bedarf abgeglichen
  • ✔ Bruchreserve nach Erfahrungswert von Beginn an mitbestellt, nicht erst bei Bedarf nachgefragt

Wer diese Punkte vor der Bestellung klärt, vermeidet Nachbestellungen mitten in der Saison und kann Wassergläser oder – für den kurzfristigen Einsatz – Wasserbecher als Giveaway gezielt einsetzen, ohne die Produktion mehrfach anzustoßen.

Wassergläser im Vergleich: Bauformen, Material und Einsatz

Nicht jede Bauform eignet sich für jeden Einsatzort gleich gut. Die folgende Übersicht vergleicht die gängigen Varianten und ordnet sie den Bereichen zu, in denen sie sich im Alltag bewährt haben – etwa in Wartebereichen im Gesundheitswesen, in denen ein hoher Umschlag herrscht. Wer die Tabelle zusammen mit der Checkliste aus dem vorherigen Abschnitt liest, kann Bauform und Beschaffungskriterien direkt aufeinander abstimmen.

BauformMaterial, Volumen, Einsatz
Tumbler ohne Fuß Glas, ca. 200–250 ml, für Empfang und Besprechung, platzsparend im Stapel
Wasserglas mit Fuß Glas, ca. 250–300 ml, für Konferenzraum und Gastronomie, Logo beim Einschenken gut sichtbar
Mehrweg-Becher Tritan/Polycarbonat, ca. 300–350 ml, für Messestand und Außenbereich, geringes Bruchrisiko und leichtes Gewicht
Stapelbecher Polycarbonat, ca. 200 ml, für Wartebereich und Kantine, hohe Stapelhöhe und schnelle Ausgabe

Für Empfangsbereiche mit gehobenem Anspruch kommen zunehmend auch Wassergläser mit Gravur zum Einsatz, bei denen das Logo dauerhaft im Glas selbst sitzt statt aufgedruckt zu sein. Für den täglichen Dauerbetrieb bleibt jedoch die bedruckte Variante die gängigere Lösung, da sie sich einfacher in größerer Stückzahl beschaffen lässt.

Häufige Fragen zu Wassergläsern als Werbeartikel

Welche Glasform eignet sich für den täglichen Wasserservice im Büro?

Für den täglichen Einsatz im Büro eignet sich meist ein Wasserglas mit Fuß oder ein stapelbarer Tumbler aus Glas, da beide Formen stabil stehen und sich platzsparend lagern lassen.

Entscheidend ist weniger die Form an sich als die Kombination aus Standfestigkeit und Stapelbarkeit, da Bürogläser mehrmals täglich transportiert, gespült und wieder bereitgestellt werden. Ein Wasserglas mit Fuß bietet beim Einschenken zusätzlichen Halt und eine bessere Sichtbarkeit des Logos, während der fußlose Tumbler durch seine kompakte Form weniger Stauraum benötigt und sich leichter in Geschirrkörben stapeln lässt. In Besprechungsräumen mit häufigem Wechsel der Teilnehmer wird häufiger die fußlose Variante gewählt, an festen Empfangsplätzen eher das Glas mit Fuß.

Wie viele Wassergläser sollte ein Unternehmen für den Dauereinsatz einplanen?

Als Erfahrungswert gilt das Zwei- bis Dreifache der gleichzeitig benötigten Gläser, damit Spülzyklen und eine Bruchreserve abgedeckt sind, ohne dass kurzfristig nachbestellt werden muss.

Diese Faustregel berücksichtigt, dass ein Teil der Gläser zu jedem Zeitpunkt im Spülvorgang, im Transport oder eingelagert ist und deshalb nicht für den Ausschank zur Verfügung steht. Bei stark schwankender Nutzung, etwa durch Besuchergruppen oder Veranstaltungen, wird der Erfahrungswert eher nach oben angepasst. Unternehmen mit einer festen, überschaubaren Teamgröße kommen dagegen häufig mit einer geringeren Reserve aus. Wichtig ist, die Bruchreserve von Beginn an mitzubestellen, da eine spätere Nachbestellung kleiner Stückzahlen in der Regel länger dauert und pro Glas teurer ausfällt.

Ist Kunststoff oder Glas für Wassergläser mit Firmenlogo besser geeignet?

Beides ist geeignet, die Wahl richtet sich nach dem Einsatzort: Glas vermittelt im direkten Kontakt ein anderes Antrinkgefühl, Kunststoff senkt vor allem das Bruchrisiko in stark frequentierten Bereichen.

In Empfangsbereichen und Besprechungsräumen mit überschaubarem Publikumsverkehr wird meist Glas gewählt, da es sich unauffällig in bestehendes Tischgeschirr einfügt und bedruckte Flächen über Siebdruck großflächig und deckend gestaltet werden können. In Bereichen mit hohem Durchlauf, etwa an Messeständen, im Außenbereich oder bei Veranstaltungen mit vielen Teilnehmern, wird häufiger Mehrweg-Kunststoff aus Tritan oder Polycarbonat eingesetzt, weil das Gewicht geringer ausfällt und ein Sturz nicht sofort zum Verlust des Glases führt. Beide Materialien lassen sich bedrucken; der Unterschied liegt vor allem in der Haltbarkeit der Bedruckung bei häufigem maschinellem Spülen.

Welches Druckverfahren hält bei Wassergläsern am längsten?

Siebdruck auf Glas gilt in der Praxis als vergleichsweise widerstandsfähig gegenüber häufigem maschinellem Spülen, insbesondere bei einfarbigen Motiven mit klaren Konturen.

Beim Siebdruck wird die Farbe direkt auf die Glasoberfläche aufgetragen und anschließend eingebrannt, wodurch die Bedruckung fest mit dem Untergrund verbunden ist. Mehrfarbige oder feine Motive lassen sich eher über digitale Druckverfahren umsetzen, die allerdings empfindlicher auf häufiges maschinelles Spülen reagieren können als der klassische Siebdruck. Tampondruck eignet sich vor allem für kleine, einfarbige Flächen wie den Glasboden und wird oft ergänzend zu einem größeren Motiv am Glaskorpus eingesetzt. Welches Verfahren sich für ein Projekt eignet, hängt von Motiv, Fläche und geplanter Nutzungsdauer ab.

Wo wird das Logo auf einem Wasserglas am besten platziert?

Für die tägliche Nutzung wird das Logo meist mittig am Glaskorpus platziert, da es dort sowohl beim Einschenken als auch beim Abstellen auf dem Tisch sichtbar bleibt.

Eine Platzierung am oberen Glasrand wird beim Trinken schnell verdeckt, während eine Position am Glasboden nur beim Anheben sichtbar ist und sich eher für dezente Kennzeichnungen eignet. Die mittlere Position am Korpus bleibt unabhängig vom Füllstand erkennbar und wird deshalb für Empfangsbereiche und Besprechungsräume empfohlen, in denen das Glas über längere Zeit im Blickfeld steht. Bei Gläsern mit Fuß kann zusätzlich der Standbereich für ein kleineres Zweitmotiv genutzt werden, etwa ein Symbol ergänzend zum Hauptlogo.

Können bedruckte Wassergläser in der Spülmaschine gereinigt werden?

Das hängt vom verwendeten Druckverfahren und Material ab; eingebrannter Siebdruck auf Glas verträgt sich in der Praxis meist besser mit häufigem maschinellem Spülen als aufgeklebte Folienmotive.

Entscheidend ist, ob die Farbe fest mit der Glas- oder Kunststoffoberfläche verbunden ist oder lediglich aufliegt. Eingebrannte Verfahren wie Siebdruck halten wiederholten Spülgängen in der Regel länger stand, während aufgeklebte oder unzureichend fixierte Motive nach einigen Dutzend Spülvorgängen erste Abnutzungserscheinungen zeigen können. Bei Mehrweg-Kunststoffbechern spielt zusätzlich die Temperaturbeständigkeit des Materials eine Rolle, da zu hohe Spültemperaturen das Material selbst angreifen können. Vor einer größeren Bestellung lohnt sich deshalb ein Blick auf das vorgesehene Druckverfahren und die freigegebene Spültemperatur.

Beratung zu Material, Druck und Mengenplanung

Ob Empfangsbereich, Konferenzraum oder Wartezone – welches Modell und welches Druckverfahren zum geplanten Einsatz passt, lässt sich am besten im direkten Austausch klären. Das Team von Pro-Discount unterstützt bei Materialwahl, Gestaltung der Druckdaten und Mengenplanung für den Dauereinsatz.

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