Bevor eine größere Stückzahl an Teelichthaltern oder Faltboxen in Produktion geht, lässt sich ein Muster mit der gewünschten Veredelung anfertigen und in Ruhe prüfen.
Sprechen Sie uns zu Material, Menge und Wunschmotiv an – wir sagen Ihnen kurzfristig, welche Veredelungstechnik zum jeweiligen Halter passt und wann die fertige Ware verschickt werden kann.
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Teelichter sind kleine, in eine dünne Aluminiumhülle gegossene Rundkerzen mit einer Brenndauer von üblicherweise vier bis acht Stunden; ursprünglich dienten sie dazu, Teekannen auf einem Stövchen warmzuhalten, und haben sich seither zu einem eigenständigen Licht- und Deko-Element in Empfangsbereichen, in der Gastronomie und im privaten Umfeld entwickelt. Für die Werbewirkung ergibt sich daraus eine grundsätzliche Zweiteilung: Das Teelicht selbst bleibt ein Verbrauchsartikel mit begrenzter Lebensdauer, während ein eigener Halter über Jahre hinweg am selben Platz stehen bleibt und dadurch die eigentliche, dauerhafte Werbefläche trägt. Beide Bestandteile lassen sich unabhängig voneinander bestellen und bedienen dementsprechend unterschiedliche Zwecke: das Teelicht als kurzlebiger Streuartikel, der Halter als langlebiges Präsent.
Bei der Auswahl als Teelichthalter als Werbegeschenk zählt zuerst das Material, denn davon hängt ab, wie die Werbefläche wirkt und wie robust der Halter im Dauereinsatz bleibt. Über den gesamten Markt hinweg lassen sich Halter in vier grundsätzliche Materialfamilien einteilen, deren jeweilige Eigenschaften unabhängig vom konkreten Einzelmodell gelten.
Glas
Lässt die Flamme oder das LED-Licht ungefiltert nach außen wirken und bleibt der direkten Wärme am Docht gegenüber unempfindlich, wodurch sich die Form frei gestalten lässt.
Metall
Verträgt Stöße und Transport besser als Glas und wird häufig mit einer reflektierenden Innenfläche kombiniert, die das Licht der Flamme zusätzlich verstärkt.
Naturmaterial
Holz oder verwandte Naturmaterialien benötigen aus Brandschutzgründen ausreichenden Abstand oder einen feuerfesten Einsatz zwischen Flamme und Trägermaterial.
LED-Technik
Kommt ganz ohne offene Flamme und ohne Rauch aus und lässt sich dadurch unabhängig von Windschutz- oder Brandschutzüberlegungen einsetzen.
Die drei erstgenannten Materialfamilien setzen auf eine offene Flamme, die sich beim Aufbau mit einem gewöhnlichen Feuerzeug entzünden lässt, wie es in vielen Empfangsbereichen ohnehin bereitliegt. Nur die LED-Variante kommt ganz ohne Zündvorgang aus und lässt sich stattdessen einfach einschalten, unabhängig davon, wie ihr Gehäuse im Einzelfall gestaltet ist.
Ein Detail wird bei der Bestellung häufig übersehen: Nicht jeder Halter bringt sein eigenes Teelicht mit. Wer die Metall-Schalen als Präsent überreichen möchte, verpackt sie meist zusätzlich in einer Geschenkbox mit Sichtfenster, damit die Lichtwirkung schon beim Auspacken erkennbar wird, und legt dabei in vielen Fällen noch das fehlende Teelicht selbst bei.
● Teelicht enthalten: Glas- und Holzhalter sowie die Faltbox mit mehreren Stück werden meist direkt einsatzbereit geliefert, ohne dass separat nachbestellt werden muss.
○ Ohne Teelicht: Die Metall-Schalen und mehrere LED-Modelle kommen leer, das Leuchtmittel oder die Wachskerze wird als eigene Position dazubestellt.
Für die Bedruckung selbst spielt diese Unterscheidung keine Rolle, denn die Fläche für Teelichter mit Logo liegt fast immer auf dem Halter oder auf der Faltbox, nicht auf dem Teelicht selbst, das ohnehin regelmäßig ausgetauscht wird. Wer eine größere Bestellung plant, sollte trotzdem vorab klären, welche Variante beim jeweiligen Artikel zutrifft, damit am Ende keine leeren Halter ohne Licht übrig bleiben. Gerade bei einer gemischten Bestellung aus mehreren Haltertypen lohnt sich eine kurze Liste, welcher Posten bereits ein Teelicht enthält und welcher zusätzlich bestückt werden muss, bevor die komplette Ware an den Empfänger weitergegeben wird.
Wie die Materialwahl in der Praxis zusammenkommt, zeigt sich am ehesten an einem konkreten Anwendungsfall aus der Gastronomie, wo Innen- und Außenbereich unterschiedliche Anforderungen an LED-Teelichter als Werbemittel und an offene Flammen stellen.
Ein Restaurant mit Terrasse plant die Tischdekoration für die letzten warmen Abende im September. Für den Innenbereich sollen die vorhandenen Glashalter mit echten Teelichtern bleiben, weil der Geruch nach Wachs und das Flackern der Flamme zur Stimmung am Tisch passen. Für die Terrasse fällt die Entscheidung dagegen auf batteriebetriebene LED-Modelle, weil Windböen eine offene Flamme dort regelmäßig löschen und ein Nachzünden zwischen den Gängen den Service stört. Zur neuen Deko deckt das Restaurant die Terrassentische außerdem mit einer farblich abgestimmten Tischdecke ein, damit Stoff und Lichtschein zusammenwirken.
Ergebnis: Zwei Halterarten im selben Betrieb, je nach Wetterlage und Standort bewusst getrennt eingesetzt, ohne dass eine der beiden Varianten die andere ersetzen muss. Der Servicebereich merkt sich die Zuordnung anhand einer kurzen Notiz an der Kasse, damit auch bei Schichtwechsel niemand versehentlich eine offene Flamme nach draußen trägt.
Diese Aufteilung lässt sich auf viele Betriebe übertragen, in denen Innen- und Außenbereiche unterschiedlich stark dem Wetter ausgesetzt sind, etwa bei einem Hotel mit Frühstücksterrasse oder einer Kanzlei mit offener Dachterrasse für Kundengespräche im Sommer. Entscheidend bleibt dabei immer der tatsächliche Standort am Tag der Nutzung und nicht eine allgemeine Vorliebe für eine bestimmte Optik, denn selbst der schönste Glashalter nützt wenig, wenn er alle paar Minuten neu entzündet werden muss.
Bevor eine Bestellung für Teelichter oder ihre Halter aufgegeben wird, klären sich vier Fragen meist von selbst, wenn Einsatzort und Anlass bereits feststehen.
Veredelungsfläche: Glas- und Metallhalter bieten meist eine kleine, gebogene Fläche für Gravur oder Aufdruck, während die flache Vorderseite eines Holz- oder Bambushalters mehr Platz für ein größeres Motiv lässt.
Mindestmenge: Bei Streuartikeln wie der Faltbox mit mehreren Teelichtern liegt die Startmenge meist deutlich höher als bei den aufwendiger gefertigten Metallschalen, die schon in kleineren Stückzahlen bedruckt werden.
Verpackung: Einzelne Glas- und Bambushalter kommen häufig bereits in einer kleinen Faltbox oder Klarsichtfolie mit Schleife, während mehrere Metallschalen für den Versand eher gemeinsam in einem Karton gebündelt werden.
Saison: Die Nachfrage nach weihnachtlich gestalteten Haltern zieht in den Wochen vor dem Fest deutlich an und überschneidet sich zeitlich mit der übrigen Bestellung für Weihnachten in vielen Betrieben, weshalb ein zeitlicher Puffer vor dem Übergabetermin sinnvoll bleibt.
Wer sich für Teelichthalter mit Gravur entscheidet, sollte die Musterfreigabe deshalb frühzeitig einplanen, weil die Bearbeitung der gebogenen Fläche auf Glas oder Metall länger dauert als ein einfacher Flächendruck auf Holz oder Karton. Wird die Gravur erst kurz vor dem Übergabetermin beauftragt, verschiebt sich häufig der gesamte Liefertermin, weil die Produktion der Fläche eine eigene Vorlaufzeit benötigt, die sich nicht ohne Weiteres verkürzen lässt.
Für viele Betriebe stellt sich am Ende eine einzige Frage: Soll das Teelicht mit echter Flamme brennen, oder reicht die LED-Variante? Wer größere Stückzahlen an LED-Modellen im Umlauf hat, legt sich sinnvollerweise einen kleinen Vorrat an Ersatzbatterien griffbereit, damit eine leere Zelle nicht erst am Veranstaltungstag auffällt.
Für Streuartikel-Aktionen eignen sich beide Varianten gleichermaßen als Teelichter als Giveaway; erst die Einsatzsituation entscheidet, welche der beiden Techniken am Ende tatsächlich auf dem Tisch steht. Wer sich nicht festlegen möchte, bestellt zu Beginn ohnehin oft eine kleinere Menge von beiden Varianten und wertet nach der ersten Veranstaltung aus, welche Technik im eigenen Betrieb tatsächlich häufiger zum Einsatz kommt.
Das Logo sitzt fast immer auf dem Halter oder auf der Verpackung, nicht auf dem Teelicht selbst, weil die Wachsoberfläche beim Abbrennen verschwindet und keine dauerhafte Werbefläche bieten würde.
Bei Glas- und Metallhaltern wird die Fläche meist per Tampondruck, Gravur oder Aufkleber veredelt, während Holz- und Bambushalter häufig eine Lasergravur erhalten, die auch nach häufigem Gebrauch lesbar bleibt. Bei einer Faltbox mit mehreren Teelichtern liegt die Werbefläche stattdessen auf der Verpackung selbst, die sich großflächig und in mehreren Farben bedrucken lässt. Welche Technik sich eignet, hängt vom Material, von der Größe der verfügbaren Fläche und von der gewünschten Stückzahl ab; ein kurzes Muster vor der eigentlichen Bestellung zeigt, wie das spätere Ergebnis tatsächlich aussieht.
Die meisten Halter aus Glas oder Metall lassen sich von Hand reinigen, gelten aber nicht grundsätzlich als spülmaschinenfest, da Lackierung oder Goldfolie durch Hitze und Spülmittel Schaden nehmen können.
Ein feuchtes Tuch reicht für die tägliche Pflege meist aus, um Wachsreste oder Fingerabdrücke von der Außenfläche zu entfernen. Bei seidenmatt lackierten Metallschalen mit einer Innenfolie sollte zusätzlich auf scheuernde Schwämme verzichtet werden, weil die Oberfläche sonst stumpf wirken kann. Glashalter mit Aufdruck vertragen ebenfalls keine aggressiven Reinigungsmittel, da die Bedruckung sonst vorzeitig verblasst. Wird ein Halter dauerhaft im Außenbereich genutzt, lohnt sich zusätzlich ein regelmäßiger Blick auf Feuchtigkeit im Inneren, besonders bei Modellen aus Naturmaterial wie Bambus oder Kiefernholz.
Bedruckte Faltboxen enthalten meist eine kleine, mehrstellige Anzahl loser Teelichter und häufig ein einfaches Anzündmittel dazu; die genaue Stückzahl unterscheidet sich deutlich zwischen Anbietern und Verpackungsgrößen.
Die tatsächliche Füllmenge hängt vom jeweiligen Hersteller und von der gewählten Verpackungsgröße ab, weshalb sich vor einer größeren Bestellung ein Blick auf die konkrete Stückzahl pro Box lohnt. Für Streuartikel-Aktionen mit hoher Reichweite eignet sich häufig eine kleinere Füllmenge besser, weil sich mehr einzelne Boxen im selben Budget realisieren lassen. Wird die Faltbox dagegen als eigenständiges Präsent zu einem besonderen Anlass eingesetzt, kann eine größere Füllmenge die Wirkung zusätzlich verstärken, ohne dass die Kosten pro Empfänger am Ende merklich über das ursprünglich geplante Budget hinaus steigen.
LED-Teelichter arbeiten meist mit einer kleinen, austauschbaren Knopfzelle, die in vielen Modellen bereits bei der Lieferung eingelegt ist und sich später bei Bedarf einzeln ersetzen lässt, ohne dass das ganze Licht ausgetauscht werden muss.
Der Ein- und Ausschalter sitzt üblicherweise am Boden des Lichts, sodass sich der Verbrauch der Batterie durch regelmäßiges Ausschalten deutlich verlangsamt. Wird das Licht dauerhaft in Betrieb gelassen, etwa über eine ganze Veranstaltung hinweg, hält eine Ladung je nach Modell einige Stunden bis wenige Tage. Für Betriebe mit einer größeren Anzahl an LED-Teelichtern empfiehlt sich deshalb ein kleiner Vorrat an passenden Ersatzzellen im Lager, damit ein einzelnes ausgefallenes Licht nicht kurzfristig den optischen Eindruck einer ganzen Tischreihe stört und niemand aus dem Service mitten im laufenden Betrieb erst danach suchen muss.
Halter mit offener Flamme eignen sich im Freien nur bei windgeschützten Standorten, während LED-Teelichter unabhängig von Wind und Wetter zuverlässig weiterleuchten, solange die Knopfzelle noch ausreichend Energie liefert.
Auf einer Terrasse oder im Garten sorgt schon ein leichter Luftzug dafür, dass eine offene Flamme immer wieder erlischt und nachgezündet werden muss, was gerade während einer Veranstaltung stört. Glas- oder Metallhalter mit hohem Rand schützen die Flamme zwar etwas besser als offene Schalen, ersetzen einen echten Windschutz aber nicht vollständig. LED-Modelle kommen ohne dieses Problem aus und lassen sich zusätzlich über viele Abende hinweg immer wieder verwenden, was sie für den dauerhaften Einsatz im Außenbereich insgesamt zur unkomplizierteren Wahl macht, gerade wenn ein Betrieb die Tische regelmäßig ohne Aufsicht stehen lässt.
Eine Gravur auf Glas oder Metall rechnet sich in der Regel erst ab einer mittleren Stückzahl, weil die Einrichtung der Gravurfläche einen festen Vorlauf an Zeit und Aufwand benötigt.
Bei kleineren Mengen ist ein Aufdruck oder Aufkleber häufig die wirtschaftlichere Lösung, da hier kein zusätzlicher Rüstaufwand für die Gravur anfällt. Erst wenn mehrere hundert Stück in einem Zug bestellt werden, verteilt sich der Aufwand für die Gravureinrichtung auf ausreichend viele Teile, sodass sich der Preis pro Stück deutlich annähert. Für kleinere Mengen mit besonderem Anlass, etwa ein Firmenjubiläum mit wenigen Gästen, kann sich eine Gravur trotzdem lohnen, weil der persönliche Eindruck hier oft wichtiger ist als der Stückpreis. Ein kurzes Muster zeigt vorab, wie tief die Gravur ausfällt.
Ob Glashalter für den Empfang, LED-Modelle für die Terrasse oder eine größere Stückzahl an Faltboxen für eine Messe – die richtige Zusammenstellung aus Material und Veredelung lässt sich am besten im direkten Austausch klären.
Nennen Sie uns Einsatzort, gewünschte Stückzahl und ob eher Glas, Metall, Naturmaterial oder eine LED-Variante im Vordergrund stehen soll – wir schlagen Ihnen dazu Modelle inklusive Veredelungstechnik und Liefertermin vor.