Ob als Einzelaktion in der Kita, als Mitgebsel beim Kindergeburtstag oder als Teil einer größeren Streuaktion: Wir unterstützen Sie bei Format, Verpackung und Werbedruck.
Schreiben Sie uns Ihre geplante Stückzahl und den gewünschten Anlass, damit wir eine passende Ausführung und einen realistischen Liefertermin nennen können.
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Kratzpapier funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Eine matte, schwarze Beschichtung verdeckt eine darunterliegende Farbschicht, und erst der Druck eines Holzstifts oder Schabers legt Linie für Linie die Farbe darunter frei. Anders als beim klassischen Malen mit Buntstiften entsteht das Bild hier nicht durch Auftragen, sondern durch gezieltes Entfernen einer Schicht – ein Effekt, der bei der ersten Anwendung fast immer für ein kurzes Staunen sorgt. Wer den Stift zum ersten Mal ansetzt, weiß meist noch nicht, welche Farbe als Nächstes zum Vorschein kommt, und genau diese Unsicherheit hält die Aufmerksamkeit über mehrere Striche hinweg wach.
Im Marktangebot haben sich dabei mehrere Grundformen nebeneinander etabliert, die sich in Format und Handhabung unterscheiden, aber auf demselben Zwei-Schichten-Prinzip beruhen. Das Prinzip selbst ist dabei deutlich älter als der heutige Werbeartikel: Schwarz beschichtetes Papier mit farbiger Unterschicht war schon vor Jahrzehnten als einfaches Bastelmaterial im Handel, lange bevor es als Giveaway mit Firmenaufdruck auftauchte.
Einzelbögen im großen Format
Ein großer Bogen bietet Platz für ein einzelnes, größeres Motiv oder für mehrere kleine Zeichnungen nebeneinander und eignet sich deshalb gut für Aktionen, bei denen etwas länger an einem Werk gearbeitet wird.
Block- und Heftform
Mehrere kleinere Blätter oder ein spiralgebundenes Heft erlauben mehrere Durchgänge hintereinander, ohne dass nach dem ersten Bild bereits Schluss ist – das macht diese Form besonders langlebig als Mitgebsel.
Welche Grundform sich eher eignet, hängt weniger vom Material selbst ab als davon, ob ein einzelnes Erlebnis oder eine wiederholte Beschäftigung im Vordergrund steht. Als Kratzpapier als Werbeartikel lässt sich beides mit demselben Werbedruck auf der Umverpackung oder dem Deckblatt verbinden, ohne dass sich am eigentlichen Kratzeffekt etwas ändert.
Kratzpapier mit Logo bringt zwei Werbeflächen gleichzeitig mit: die Umverpackung oder das Deckblatt für Firmenname und Motiv, und die eigentliche Kratzfläche für ein optionales, vorgeprägtes Konturmotiv. Beide Flächen lassen sich unabhängig voneinander gestalten, ohne dass eine der beiden den Kratzeffekt beeinträchtigt. Die schwarze Deckschicht selbst besteht meist aus einer dünnen, mattierten Farbschicht, die gerade so fest auf der Farbfläche haftet, dass sie beim Auspacken nicht abblättert, sich aber unter dem gezielten Druck des Stifts leicht abtragen lässt.
Der beiliegende Holzstift oder Kunststoffschaber gehört technisch zum Wachsmalstift-Umfeld: Ähnlich wie bei Wachsmalkreide kommt eine feste, wachsähnliche Beschichtung zum Einsatz, nur dass hier nicht neue Farbe aufgetragen, sondern eine vorhandene Farbschicht freigelegt wird. Ohne dieses genau abgestimmte Werkzeug bleibt die schwarze Fläche weitgehend unverändert, weshalb eine gute Kratzpapier-Ausführung den passenden Stift immer direkt mitliefert und niemand erst nach einem Ersatzwerkzeug suchen muss.
Für den Werbedruck bedeutet das zusätzlich, dass sich Verpackung und Kratzfläche technisch unabhängig voneinander veredeln lassen: Ein Tampon- oder Digitaldruck auf der Umverpackung übersteht das spätere Kratzen ohnehin unbeschadet, weil beide Vorgänge räumlich getrennt ablaufen.
Weil weder Farbe noch Wasser benötigt werden, lässt sich Kratzpapier nahezu überall auspacken und sofort verwenden – ein Vorteil gegenüber vielen anderen Malartikeln, bei denen erst Pinsel, Wasser oder ein Tisch zum Schutz vor Farbflecken bereitstehen müssen.
✔ Zuhause am Wohnzimmertisch, wenn ein ruhiger Nachmittag überbrückt werden soll
✔ In der Kita oder im Hort, wo mehrere Kinder gleichzeitig beschäftigt werden
✔ Beim Kindergeburtstag als Beschäftigung zwischen zwei Spielrunden
✔ Im Vereinsheim, wenn jüngere Mitglieder bei einer Veranstaltung mitgebracht werden
Über diese Orte hinweg bleibt das Grundprinzip gleich, nur die Gruppengröße und die Zeit, die für ein einzelnes Bild bleibt, ändern sich. Gerade weil Malbücher und Kratzpapier ähnliche Anlässe bedienen, lohnt sich ein Blick auf beide Optionen, bevor die endgültige Auswahl für eine Aktion feststeht. Weil sich der Kratzeffekt in wenigen Minuten abschließen lässt, eignet sich Kratzpapier als Giveaway auch dort, wo für eine einzelne Beschäftigung nur ein kurzes Zeitfenster bleibt, etwa zwischen zwei Programmpunkten einer größeren Veranstaltung.
Eine Hortgruppe muss den geplanten Ausflug wegen Dauerregens kurzfristig absagen und braucht eine Beschäftigung, die sich ohne große Vorbereitung sofort umsetzen lässt.
Zwei Erzieherinnen packen eine Kiste mit Kratzpapier-Bögen und Stiften aus, die noch von einer früheren Bestellung übrig ist, und verteilen sie an einem großen Gruppentisch. Anfangs wirken einige Kinder skeptisch, weil auf den ersten Blick nur eine schwarze Fläche zu sehen ist – ähnlich wie beim Auffädeln von Perlen bei Fädelspielen braucht es hier den ersten eigenen Handgriff, damit der Sinn der Übung sichtbar wird.
Sobald die ersten Farblinien erscheinen, wird der Tisch lauter: Kinder vergleichen ihre Ergebnisse, tauschen Stifte und fragen nach einem zweiten Bogen. Ein Junge, der sich zunächst gar nicht beteiligen wollte, weil er den Regen lieber vom Fenster aus beobachtet hätte, lässt sich schließlich von den Farben der anderen überzeugen und kratzt sein erstes Bild fast bis zum letzten freien Fleck der Fläche aus. — Am Ende des Nachmittags hängt eine ganze Reihe bunter Bilder zum Trocknen der Regentropfen draußen, dabei aber vollkommen fleckenfrei, an der Fensterbank.
Für vergleichbare Situationen zahlt sich aus, immer eine kleine Reserve an Kratzpapier im Gruppenraum bereitzuhalten, statt es erst bei Bedarf nachzubestellen. Gerade als spontan einsetzbares Kratzpapier im Werbeeinsatz zeigt sich der Artikel bei genau solchen kurzfristigen Planänderungen von seiner nützlichsten Seite.
Ein fertiges Kratzbild lässt sich, anders als ein noch feuchtes Aquarell, sofort anfassen und stapeln, da keine Trockenzeit nötig ist.
• Bilder flach lagern, damit die dünne Farbschicht an den Kanten nicht abblättert
• Kratzreste vor dem Zusammenrollen kurz abschütteln oder abwischen
• Fertige Motive mit einem Aufkleber oder etwas Klebeband an der Pinnwand befestigen, statt sie zu lochen
• Angefangene Bögen getrennt von fertigen aufbewahren, damit nichts doppelt bearbeitet wird
Wer diese wenigen Punkte beachtet, behält den Überblick über eine ganze Serie von Bildern, ohne dass einzelne Motive durch Falten oder Abrieb beschädigt werden. Als Kratzpapier für Streuaktionen bleibt der Artikel dadurch auch nach der eigentlichen Beschäftigung noch eine Weile sichtbar – zum Beispiel an der Pinnwand zu Hause oder im Gruppenraum.
Kratzpapier ist ein Zeichenmaterial mit einer schwarzen Deckschicht, unter der eine bunte Farbschicht verborgen liegt. Mit einem Holzstift oder Schaber wird die schwarze Fläche entlang von Linien abgetragen, sodass die Farbe darunter sichtbar wird.
Der Reiz liegt im Überraschungsmoment: Vor dem ersten Strich ist nicht erkennbar, welche Farbe oder Farbfolge unter der schwarzen Schicht liegt, bis die Bewegung des Stifts sie freilegt. Weil kein Wasser und keine zusätzliche Farbe nötig sind, lässt sich der Effekt an fast jedem Ort ohne Vorbereitung ausprobieren. Für Aktionen mit mehreren Kindern gleichzeitig ist das ein klarer Vorteil gegenüber Techniken, die erst aufgebaut werden müssen, etwa wenn Pinsel gereinigt oder Wasserbehälter verteilt werden müssten. Auch das Aufräumen fällt entsprechend kurz aus, da am Ende nur ein paar feine Kratzreste und kein feuchtes Werkzeug übrig bleiben.
Die Farbschicht wird bereits bei der Herstellung des Papiers oder Kartons aufgetragen, bevor die schwarze Deckschicht darübergelegt wird. Beide Schichten haften fest aneinander, bis die Deckschicht mechanisch abgetragen wird.
Je nach Ausführung liegt darunter entweder eine durchgehende Regenbogenfläche oder ein einzelnes, vorab festgelegtes Farbfeld. Die Regenbogenvariante sorgt beim Zeichnen für wechselnde Farbverläufe innerhalb eines einzigen Bildes, während eine einfarbige Unterschicht ein gleichmäßigeres, ruhigeres Ergebnis liefert. Welche Variante besser passt, hängt vom gewünschten Bildeindruck und vom Alter der Zielgruppe ab: Jüngere Kinder freuen sich meist über die überraschenden Farbwechsel der Regenbogenfläche, während ältere Kinder mit einer einfarbigen Unterschicht gezielter ein bestimmtes Motiv nachzeichnen können, ohne dass der Farbwechsel vom eigentlichen Bild ablenkt.
Die meisten Ausführungen liefern einen einfachen Holzstift oder einen kleinen Kunststoffschaber gleich mit, sodass für den Einstieg kein zusätzliches Werkzeug beschafft werden muss und sofort losgekratzt werden kann.
Ein zugespitzter Holzstift eignet sich gut für feine Linien und Details, während ein breiterer Schaber größere Flächen schneller freilegt. Fehlt das mitgelieferte Werkzeug, lassen sich ersatzweise auch ein stumpfer Holzspieß oder die Rückseite eines Löffels verwenden, wobei scharfe oder spitze Gegenstände vermieden werden sollten, da sie die darunterliegende Farbschicht beschädigen können. Für eine Gruppenaktion lohnt es sich, direkt genügend Ersatzstifte einzuplanen, da Stifte bei mehreren gleichzeitig arbeitenden Kindern erfahrungsgemäß schnell verlegt werden oder kurzzeitig verschwinden. Ein kleiner Vorrat an Ersatzwerkzeug verhindert, dass eine ganze Gruppe wegen eines einzelnen fehlenden Stifts warten muss.
Bereits Kinder im Vorschulalter kommen mit der Bewegung gut zurecht, da für den Kratzeffekt kein feiner Pinselstrich, sondern nur ein gleichmäßiger Druck mit der ganzen Hand nötig ist.
Jüngere Kinder arbeiten dabei eher mit großen, freien Bewegungen, während ältere Kinder gezielt Konturen oder vorgegebene Motive nachzeichnen können. Weil weder Farbe noch Wasser im Spiel sind, bleibt das Risiko für Flecken auf Kleidung oder Tisch gering, was Kratzpapier auch für spontane Aktionen mit gemischten Altersgruppen gut nutzbar macht. Eine erwachsene Begleitung lohnt sich trotzdem, damit der Stift nicht versehentlich als Wurfgegenstand verwendet wird und die Kinder beim Umgang mit den gestanzten Kanten mancher Bögen nicht unbeaufsichtigt bleiben. Auch beim Umgang mit dem Stift selbst hilft ein kurzer Blick von der Seite, gerade wenn mehrere unterschiedlich alte Kinder gleichzeitig am selben Tisch sitzen.
Das Firmenlogo wird in aller Regel auf die Umverpackung, das Deckblatt eines Blocks oder den Einband eines Heftes gedruckt, nicht auf die eigentliche Kratzfläche selbst.
So bleibt der Kratzeffekt vollständig für das Kind reserviert, während die Werbefläche unabhängig davon sichtbar bleibt, solange der Artikel in Gebrauch ist. Bei manchen Ausführungen lässt sich zusätzlich ein dezentes Motiv in die Konturlinien der Kratzfläche selbst einarbeiten, sodass es erst beim Kratzen sichtbar wird – eine Sonderform, die vorab mit der Druckerei abgestimmt werden sollte, da sie andere Druckdaten voraussetzt als ein reiner Verpackungsdruck. Für die meisten Bestellungen reicht jedoch der Druck auf der Verpackung völlig aus, ohne dass an der eigentlichen Kratzfläche etwas verändert werden muss.
Ja, Kratzpapier lässt sich problemlos neben anderen Zeichen- oder Bastelartikeln in einer gemeinsamen Streuaktion oder Geschenktüte einsetzen, ohne dass sich die Artikel gegenseitig im Weg stehen.
Weil der Kratzeffekt keine Farbe oder Feuchtigkeit hinterlässt, verträgt er sich gut mit trockenen Begleitartikeln wie Stiften oder kleinen Aufklebern, ohne dass sich etwas gegenseitig verschmutzt. Für eine größere Aktion lohnt sich eine kurze Abstimmung, ob alle Begleitartikel zur gleichen Altersgruppe passen, damit am Ende nicht ein Teil der Tüte ungenutzt bleibt. Eine einheitliche Verpackung für mehrere Artikel erleichtert zudem die Ausgabe an größere Gruppen, weil sich Kratzpapier, Stift und ein kleiner Begleitartikel dann in einem einzigen Handgriff verteilen lassen, statt jedes Teil einzeln auszugeben.
Ob einzelner Bogen, Block oder Heftform, ob als Einzelaktion oder Teil einer größeren Streuaktion: Wir beraten Sie gerne zu Format, Verpackung und Druckposition.
Nennen Sie uns Zielgruppe, gewünschtes Format und geplante Stückzahl, damit sich Werbedruck, Verpackung und Liefertermin realistisch aufeinander abstimmen lassen.