Von der passenden Größe bis zur Veredelungsart: Unser Team hilft bei der Auswahl der richtigen Blumenpresse für Ihre Zielgruppe.
Sagen Sie uns, für welchen Anlass die Presse gedacht ist, damit wir eine passende Ausführung samt Beschriftung vorschlagen können.
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Eine Blumenpresse ist ein Werbeartikel aus zwei verschraubten Holzplatten, zwischen denen Blüten und Blätter unter gleichmäßigem Druck getrocknet werden, bis sie flach, haltbar und für Deko- oder Bastelprojekte weiterverwendbar sind. Als Werbegeschenk eignet sie sich besonders für Zielgruppen, die eine Beschäftigung über mehrere Tage hinweg schätzen, statt eines Artikels, der nach dem ersten Anschauen wieder beiseitegelegt wird.
Der Aufbau folgt bei nahezu jeder Ausführung derselben Grundlogik, die sich in vier Schichten beschreiben lässt:
① Holzplatte: Zwei stabile Platten aus Massivholz bilden oben und unten den Abschluss und verteilen den Druck der Schrauben gleichmäßig über die gesamte Fläche.
② Wellpappe: Eine Lage Wellpappe zwischen den Holzplatten sorgt für Luftzirkulation, damit Feuchtigkeit entweichen kann, statt sich zwischen den Schichten zu stauen.
③ Löschpapier: Saugfähiges Papier nimmt die austretende Feuchtigkeit direkt an der Blüte auf und verhindert Stockflecken auf dem Pflanzenmaterial.
④ Pressgut: Blüte oder Blatt liegt mittig zwischen zwei Lagen Löschpapier, ausgebreitet und ohne Überlappung, damit sich keine Falten einprägen.
Der Aufbau aus Holz, Wellpappe und Löschpapier bleibt bei den meisten Modellen nahezu identisch, auch wenn sich Größe und Schichtanzahl je nach Hersteller leicht unterscheiden können. Wer die Presse verschenkt, profitiert von dieser einfachen Bauweise, weil sich beschädigtes Löschpapier oder eine verlorene Flügelmutter unkompliziert und ohne Spezialwerkzeug ersetzen lassen. Weil sich der gesamte Trocknungsvorgang über mehrere Tage erstreckt, eignet sich eine Blumenpresse besonders für Aktionen, bei denen ein Werbeartikel über einen längeren Zeitraum in Erinnerung bleiben soll, etwa bei Vereinsfesten, Kindertagen oder Firmenveranstaltungen mit Naturbezug.
Wer die fertigen Ergebnisse anschließend einkleben möchte, greift zu klassischen Notizbüchern als Poesie- oder Erinnerungsalbum, weil sich gepresste Blüten dort dauerhaft und flach aufbewahren lassen. So bleibt aus einem einzelnen Presstag ein kleines Album, das über Jahre weitergeführt werden kann.
Für die Bedruckung nutzt eine Werkstatt meist die glatte Außenseite der oberen Holzplatte, weil dort eine ebene Fläche ohne Flügelmuttern zur Verfügung steht. Blumenpressen mit Logo lassen sich dadurch mit einem kompakten Motiv versehen, ohne dass der Druck die eigentliche Funktion der Presse beeinträchtigt.
Auch wenn der Aufbau auf den ersten Blick einfach wirkt, entscheiden vier Bauteile darüber, wie gleichmäßig der Druck verteilt wird und wie lange eine Blumenpresse ihre Funktion behält. Gerade bei einem Werbeartikel, der über Wochen im Einsatz bleibt, macht sich die Wahl dieser Bauteile am Ende deutlich stärker bemerkbar als bei einem Artikel, der nur einmalig genutzt wird.
Holzart: Meist kommt Kiefer, Buche oder ein vergleichbares Nadel- oder Hartholz zum Einsatz, weil es leicht genug für den Versand bleibt und trotzdem der Schraubenspannung standhält.
Flügelmuttern: Anders als eine klassische Schraubverbindung lässt sich eine Flügelmutter ohne Werkzeug von Hand anziehen, was beim Nachjustieren während des Pressvorgangs den entscheidenden Unterschied macht.
Wellpappe-Lagen: Die Anzahl der Wellpappe-Schichten richtet sich nach der Foto- oder Deko-Dicke des Pressguts; dickere Blüten benötigen mehr Lagen, damit der Druck nicht zu stark auf einer einzelnen Stelle sitzt.
Löschpapierqualität: Ein grobporiges Papier nimmt Feuchtigkeit schneller auf als ein glattes Blatt, verändert dabei aber auch stärker die Struktur der obersten Blütenschicht.
Gerade bei Blumenpressen mit Gravur zeigt sich, warum die Holzart mehr ist als eine reine Optikfrage: Buche nimmt eine Lasergravur feiner auf als weichere Nadelhölzer, bei denen die Maserung feine Linien schneller verwischen lässt. Für die Langlebigkeit spielt außerdem eine Rolle, wie das Holz nach der Fertigung behandelt wird: Ein dünner Ölauftrag schützt vor Feuchtigkeit, ohne die Oberfläche für eine spätere Gravur zu stark zu versiegeln.
Vom reinen Funktionsprinzip her ähnelt eine Blumenpresse anderen einfachen Holzkonstruktionen mit Schraubverbindung, etwa einem Bilderrahmen aus Massivholz, bei dem ebenfalls zwei flache Flächen ein empfindliches Element zwischen sich halten. Beide Konstruktionen verzichten bewusst auf Klebstoff, damit sich der Inhalt bei Bedarf wieder austauschen lässt. Wer beide Produkte gemeinsam anfragt, kann bei Farbton und Oberflächenbehandlung auf eine einheitliche Holzoptik achten.
Blumenpressen sprechen selten eine einzelne, klar umrissene Zielgruppe an – ihre Nutzung reicht von der Grundschule bis zum Blumenladen, je nachdem, welcher Aspekt des Produkts im Vordergrund steht:
• Schule und Bildung: Im Sachkundeunterricht dient das Pressen von Blättern und Blüten als praktische Ergänzung zu Buntstiften, mit denen die gesammelten Funde anschließend beschriftet oder in ein Herbarium einsortiert werden.
• Floristik und Handel: Blumenläden und Manufakturen setzen Pressblumen für Karten, Schmuck oder Geschenkverpackungen ein, bei denen ein getrocknetes Naturmaterial mehr Wertigkeit vermittelt als ein reiner Aufdruck. Gerade in kleineren Manufakturen wird die Presse dabei oft über Jahre hinweg im täglichen Arbeitsablauf eingesetzt.
• Hochzeits- und Eventbranche: Für Einladungskarten oder Tischdekoration werden Blüten häufig Wochen im Voraus gepresst, damit sie am Veranstaltungstag bereits vollständig getrocknet und formstabil sind.
• Private Naturliebhaber: Wer ohnehin regelmäßig im eigenen Garten unterwegs ist, nutzt die Presse, um besonders gelungene Blüten über die kurze Blütezeit hinaus festzuhalten.
Je nach Zielgruppe unterscheidet sich vor allem die Größe der bestellten Ausführung: Schulklassen setzen Blumenpressen als Giveaway meist in einer kompakten Variante pro Kind ein, während eine Floristik-Werkstatt eher ein größeres Format für mehrere Blüten gleichzeitig bevorzugt. Wie stark sich die Anforderungen unterscheiden, zeigt sich vor allem am Zeitpunkt der Bestellung: Schulen und Privatpersonen kaufen meist spontan, während Floristik- und Eventbetriebe die Presse oft Wochen im Voraus einplanen.
Damit eine Blüte am Ende wirklich flach, farbecht und ohne Schimmelbefall aus der Presse kommt, lohnt sich ein fester Ablauf, den auch ungeübte Nutzer ohne Anleitung nachvollziehen können:
✔ Blüten am Morgen pflücken, wenn sie am wenigsten Feuchtigkeit enthalten, idealerweise mit Gartenhandschuhen zum schonenden Abtrennen vom Stiel.
✔ Blüte gleichmäßig auf dem Löschpapier ausbreiten, ohne dass sich Blütenblätter übereinanderlegen, da sich überlappende Stellen später ungleichmäßig verfärben können.
✔ Flügelmuttern über Kreuz gleichmäßig anziehen, damit der Druck nicht einseitig auf einer Ecke der Presse lastet.
✔ Nach den ersten Tagen einmal nachziehen, weil das Pflanzenmaterial beim Trocknen an Volumen verliert und die Spannung sonst nachlässt.
Wer eine größere Menge Blumenpressen als Werbegeschenk ausgibt, sollte diese vier Punkte kurz auf einer Beilagenkarte zusammenfassen, damit die Empfänger auch ohne Vorerfahrung ein brauchbares Ergebnis erzielen. Eine solche Karte lässt sich einfach im selben Layout wie die Logoveredelung gestalten, sodass Anleitung und Werbemittel optisch zusammenpassen. Auch bei größeren Bestellmengen bleibt der Ablauf identisch, lediglich die Anzahl der gleichzeitig bestückten Pressen steigt.
Wie sich der zeitliche Ablauf einer Pressung in der Praxis gestaltet, zeigt ein kurzer Einblick in die Vorbereitung einer Kartenserie:
Tag 1 – Einlegen: Die Floristin presst zwanzig ausgesuchte Blüten aus dem eigenen Garten, sortiert nach Farbe und Größe für die spätere Kartengestaltung.
Tag 5 – Zwischenkontrolle: Sie zieht die Flügelmuttern nach und tauscht das feuchte Löschpapier gegen trockenes aus, damit sich kein Stockfleck bildet.
Tag 14 – Entnahme: Die vollständig getrockneten Blüten werden vorsichtig entnommen und auf den Einladungskarten fixiert, während frische Blüten schon für die nächste Serie nachgelegt werden.
Am Veranstaltungstag selbst stellen viele Kunden die fertigen Karten zusammen mit Kerzen auf den Tischen aus, wodurch aus einem einzelnen Werbeartikel eine ganze Deko-Linie entsteht. Für Unternehmen, die Blumenpressen für Promotion einsetzen, liefert ein solcher Zeitplan eine realistische Vorlage für die eigene Kalkulation. Wer den Ablauf frühzeitig plant, kann die Fertigstellung der Pressungen zuverlässig auf den gewünschten Übergabetermin abstimmen. Für größere Auflagen empfiehlt es sich, mehrere Pressen parallel zu bestücken, damit der Zeitplan trotz höherer Stückzahl eingehalten werden kann.
Eine Blumenpresse besteht aus zwei verschraubten Holzplatten, zwischen denen Blüten unter Druck flach getrocknet werden. Sie dient dem Trocknen und Konservieren von Pflanzenmaterial für Deko- und Bastelzwecke.
Eingesetzt wird sie überall dort, wo aus frischem Pflanzenmaterial ein dauerhaftes, flaches Ergebnis entstehen soll: im Biologieunterricht für Herbarien, in der Floristik für Karten und Schmuck, bei privaten Hobbyisten für Alben und in der Eventplanung für Einladungen und Tischdekoration. Der gleichmäßige Druck zwischen den beiden Holzplatten unterscheidet das Ergebnis deutlich von einer einfach zwischen Buchseiten gepressten Blüte, die häufig ungleichmäßig trocknet, an Farbe verliert und sich beim Herausnehmen leichter verformt. Wer regelmäßig Pflanzenmaterial verarbeitet, schätzt außerdem, dass sich die Presse mehrfach hintereinander befüllen lässt, ohne dass frühere Ergebnisse dabei beschädigt werden.
Flache, dünne Blüten wie Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht oder Gänseblümchen eignen sich besonders gut zum Pressen. Dicke, wasserreiche Blüten wie Rosen oder Dahlien benötigen dagegen deutlich mehr Zeit und Geduld.
Je flacher eine Blüte von Natur aus wächst, desto weniger verändert sich ihre Form durch den Druck der Presse, weshalb Blüten mit wenigen, dünnen Blütenblattschichten in der Praxis die zuverlässigsten Ergebnisse liefern. Dickere oder sehr wasserhaltige Blüten lassen sich zwar ebenfalls pressen, verlieren dabei aber häufiger an Farbintensität oder brauchen mehrere Wechsel des Löschpapiers, bevor sie vollständig durchgetrocknet sind. Auch Blätter mit ausgeprägter Textur, etwa Farn oder Ahorn, liefern bei einer Blumenpresse zuverlässig gute Ergebnisse und eignen sich besonders für Herbarien.
Je nach Blütentyp und Dicke dauert eine vollständige Pressung zwischen einer und drei Wochen. Dünne, flache Blüten sind meist schneller fertig als dicke oder wasserreiche Sorten.
Die genaue Dauer hängt weniger vom Kalender als vom tatsächlichen Feuchtigkeitsgehalt der Blüte ab: Ein Gänseblümchen kann bereits nach etwa sieben Tagen vollständig flach und trocken sein, während eine dichte Ranunkel mehrere Wechsel des Löschpapiers und teils bis zu drei Wochen benötigt. Ein verlässliches Zeichen für den Abschluss ist, wenn sich die Blüte beim vorsichtigen Anheben papierartig steif anfühlt und keine Feuchtigkeit mehr an das Löschpapier abgibt. Wer unsicher ist, kann das Löschpapier probeweise wechseln: Bleibt es nach einem Tag vollständig trocken, ist die Pressung in der Regel abgeschlossen.
Wellpappe sorgt für Luftzirkulation zwischen den einzelnen Schichten, während Löschpapier die austretende Feuchtigkeit direkt an der Blüte aufnimmt. Beide Materialien verhindern gemeinsam Schimmelbildung während des mehrtägigen Trocknens.
Ohne diese beiden Schichten würde die aus der Blüte austretende Feuchtigkeit direkt zwischen den Holzplatten eingeschlossen bleiben, wo sie kaum entweichen kann und die Blüte über Tage hinweg feucht hält. Die Wellenstruktur der Pappe schafft dabei winzige Luftkanäle, durch die Feuchtigkeit seitlich abziehen kann, während das saugfähige Löschpapier direkt an der Blütenoberfläche verhindert, dass sich Wasser dort sammelt. Erst das Zusammenspiel beider Materialien sorgt für ein gleichmäßiges, schimmelfreies Trocknungsergebnis. Fehlt eine der beiden Schichten, zeigt sich das meist schon nach wenigen Tagen an dunklen Flecken auf der Blüte.
Am häufigsten wird die glatte Außenseite der oberen Holzplatte per Lasergravur oder Tampondruck veredelt, weil dort keine Flügelmuttern oder Bohrungen die Fläche unterbrechen und ein zusammenhängendes Motiv möglich bleibt.
Eine Lasergravur eignet sich besonders gut für unlackiertes Holz, weil sie ohne Farbauftrag auskommt und auch bei häufigem Gebrauch nicht verblasst oder abreibt. Tampondruck ist dagegen die wirtschaftlichere Wahl bei größeren Stückzahlen oder mehrfarbigen Motiven, verlangt aber eine glatte, unbehandelte Holzoberfläche, damit die Farbe gleichmäßig haftet. Bei beiden Verfahren bleibt die Funktionsfläche mit den Bohrungen für die Flügelmuttern bewusst frei, damit die Bedruckung die Pressfunktion nicht beeinträchtigt. Welches Verfahren sich besser eignet, hängt vor allem von der gewünschten Stückzahl und davon ab, ob das Motiv einfarbig oder mehrfarbig ausfallen soll.
Trockene Lagerung an einem Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung verlängert die Lebensdauer der Presse spürbar. Löschpapier sollte nach jeder Nutzung ausgetauscht oder vollständig getrocknet werden, bevor die Presse erneut verschraubt wird.
Feuchtes Löschpapier, das nach dem Pressvorgang in der Presse verbleibt, kann schnell zu einem unangenehmen Geruch oder Stockflecken führen, die sich auch auf die Holzplatten übertragen. Ein trockener Lagerort ohne direkte Heizungsnähe schützt zudem das Holz selbst vor Verzug, der die gleichmäßige Druckverteilung auf Dauer beeinträchtigen würde. Für die Flügelmuttern reicht gelegentliches Nachfetten des Gewindes, falls sich diese nach längerem Gebrauch schwergängiger anziehen lassen als zu Beginn. Wer die Presse zwischen zwei Projekten längere Zeit nicht nutzt, sollte die Flügelmuttern leicht lösen, damit das Holz nicht dauerhaft unter Spannung steht.
Ob Schulprojekt, Floristik-Werkstatt oder Hochzeitsdekoration: Wir beraten zu Größe, Holzart und passender Veredelung für Ihre Blumenpresse.
Nennen Sie uns Zielgruppe, Stückzahl und gewünschte Logoplatzierung, damit die Ausführung zum geplanten Anlass passt.