Sie planen eine größere Bestellung oder sind unsicher, welche Bauform und Veredelung zu Ihrem Anlass passt? Wir beraten Sie unabhängig von der gewünschten Stückzahl.
Von der Musterfreigabe bis zur termingerechten Lieferung sorgen wir dafür, dass Material, Motiv und Verpackung zueinander passen und Ihr Budget eingehalten wird.
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Eine Vase ist ein offenes, meist bauchiges oder schlank zulaufendes Gefäß, das Schnittblumen, einzelne Zweige oder rein dekoratives Füllmaterial aufnimmt und in Empfangsbereichen, Büros oder als Firmengeschenk für Sichtbarkeit sorgt. Bevor eine Bestellung angestoßen wird, lohnt sich ein Blick auf drei Grundfragen: Welches Material passt zum Einsatzort, wie groß darf das Gefäß ausfallen, und soll es tatsächlich Wasser aufnehmen oder nur als reine Dekoration dienen?
Über die Materialwahl entscheidet meist der Einsatzort. Klarglas wirkt neutral und zeigt jede Blume ohne Ablenkung, satiniertes oder farbiges Glas kaschiert dagegen Stängel und Wasserstand. Keramik bringt mattierte, oft leicht unregelmäßige Oberflächen mit, die im Gegensatz zu Glas keine Durchsicht erlauben, dafür aber Farbtöne und Glasuren zulassen, die sich auf ein bestimmtes Corporate-Farbschema abstimmen lassen. Holz kommt meist in Würfel- oder Blockform mit eingelassenem Glasröhrchen vor und wirkt eher als kleines Tischobjekt denn als klassisches Blumengefäß, während Metall – vor allem pulverbeschichteter Stahl oder Aluminium – durch sein Gewicht Standfestigkeit mitbringt, aber vor Rost geschützt sein muss, falls dauerhaft Wasser eingefüllt wird. Wer mehrere Vasen als Werbeartikel für Empfang, Besprechungsraum und Außendienstgeschenk gleichzeitig plant, sollte die Materialfrage deshalb je Einsatzort getrennt beantworten, statt ein einziges Material für alle Anlässe festzulegen.
Am Empfang steht eine mit Frischblumen gefüllte Vase häufig neben Schalen für Bonbons, Visitenkarten oder kleine Give-aways, und ein einheitliches Material zwischen beiden Objekten wirkt geschlossener als ein bunter Materialmix aus Glas, Keramik und Kunststoff nebeneinander. Wer schon eine Bestellung für den Empfangstresen plant, kann die Materialfrage deshalb gleich für mehrere Objekte gemeinsam beantworten, statt sie später einzeln nachzuziehen.
Ein Logo auf Glas oder Keramik verhält sich anders als ein Aufdruck auf Papier oder Textil: Die Fläche ist gebogen, die Oberfläche mal glatt, mal mattiert, und jede Veredelungstechnik reagiert unterschiedlich auf Wärme, Druck und die spätere Reinigung im Alltag. Wer eine größere Bestellung mit einheitlichem Motiv plant, sollte deshalb den Ablauf von der Technikwahl bis zur fertigen Ware kennen, bevor die erste Anfrage gestellt wird.
Erster Schritt, Technikwahl: Sandstrahlgravur wirkt dauerhaft mattiert und eignet sich für Glas und für manche Keramikglasuren, während Siebdruck oder Tampondruck Farbe aufträgt und deshalb eher für einfarbige oder mehrfarbige Logos ohne Tiefenwirkung genutzt wird. Bei Holz kommt meist eine Lasergravur zum Einsatz, die das Motiv direkt ins Material einbrennt, statt es nur aufzutragen.
Zweiter Schritt, Musterfreigabe: Vor der eigentlichen Fertigung wird ein digitaler oder physischer Musterentwurf abgestimmt, bei dem die Platzierung auf der gebogenen Fläche und die Lesbarkeit kleiner Schriftzüge geprüft werden. Gerade bei bauchigen Formen verzieht sich ein Motiv sonst leicht in der Perspektive.
Dritter Schritt, Fertigung: Je nach Technik und Stückzahl läuft die Veredelung manuell oder maschinell ab. Größere Mengen mit identischem Motiv lassen sich in der Regel wirtschaftlicher fertigen als kleine Losgrößen mit häufig wechselndem Design, weil Werkzeug und Vorlage nur einmal eingerichtet werden müssen.
Vierter Schritt, Prüfung und Verpackung: Jedes Stück wird auf Sitz und Kontrast der Gravur oder des Drucks kontrolliert, bevor die Ware einzeln oder im Kleinkarton für den Versand vorbereitet wird. Bei zerbrechlichen Materialien entscheidet die Polsterung an dieser Stelle über die Transportsicherheit.
Wer zur gravierten Vase ein passendes zweites Gefäß für den Konferenztisch sucht, bestellt häufig im gleichen Zug eine Karaffe mit identischem Motiv, denn beide Techniken vertragen sich gut mit Sandstrahlgravur und lassen sich in einer gemeinsamen Produktionscharge abstimmen.
Für die Freigabe gilt in jedem Fall: lieber eine Woche mehr Vorlaufzeit einplanen als ein Motiv ungeprüft in Serie gehen zu lassen, denn eine falsch sitzende Vase mit Logo lässt sich nach der Fertigung nicht mehr korrigieren.
Neben dem Material entscheidet die Grundform darüber, wie eine Vase im Alltag funktioniert und wie sicher sie auf einem belebten Empfangstresen oder Konferenztisch steht. Zwei Bauformen decken den größten Teil der Nachfrage ab und unterscheiden sich vor allem in Standfestigkeit, Wasseraufnahme und der Zahl der Stiele, die sie tragen können.
Standfuß mit breiter Öffnung
Ein breiter Boden und eine weite Mündung erlauben mehrere Stiele nebeneinander und stehen auch bei Zug am Blumenstrauß sicher. Diese Bauform verzeiht ein ungleiches Gewicht im Strauß und eignet sich für Empfangsbereiche, in denen häufiger nachgefüllt oder umgestellt wird. Ähnliche Standflächen-Überlegungen gelten übrigens auch bei Schalen und flachen Gefäßen, die auf demselben Tresen stehen.
Schmaler Hals mit Engpass
Ein enger Flaschenhals hält einzelne Stiele automatisch aufrecht, ohne dass sie seitlich abkippen, und reduziert gleichzeitig die Verdunstungsfläche des Wassers. Bei sehr schlanken, hohen Modellen sollte der Boden im Verhältnis zur Höhe breit genug bleiben, sonst kippt das Gefäß bei einem einzigen schweren Stiel leicht um.
Ähnliche Überlegungen zur Standfestigkeit gelten auch bei Trinkgläsern mit hohem, schmalem Zuschnitt, die auf einem gedeckten Tisch ebenso zur Kippgefahr neigen wie eine zu schlanke Vase.
Wer unsicher ist, welche Bauform zum vorgesehenen Einsatzort passt, bestellt zunächst ein Musterstück in beiden Grundformen als Vase als Werbegeschenk und prüft die Standfestigkeit direkt am vorgesehenen Aufstellort, bevor die größere Menge in Auftrag geht.
Ein Hotelempfang bestellt Vasen nicht einmalig, sondern über das Jahr verteilt zu unterschiedlichen Anlässen – vom winterlichen Zweigarrangement bis zum sommerlichen Blumenstrauß am Check-in. Die Housekeeping-Leiterin führt dazu ein einfaches Bestelltagebuch, in dem jede Nachbestellung mit Anlass, Bauform und Menge vermerkt wird, damit sich das Muster über die Saisons hinweg nachvollziehen lässt.
Februar Wintergesteck aus Zweigen für die Lobby – schmale Glasvase mit Engpass, da nur einzelne Äste aufrecht stehen müssen.
Mai Frühlingsstrauß am Check-in – bauchige Keramikvase mit breiter Öffnung für sieben bis neun Stiele gleichzeitig.
August Sommerliche Tischdeko in den Zimmern – kleine Holzvase mit Glasröhrchen für eine einzelne Blüte pro Zimmer.
November Adventsgesteck am Empfang – Metallvase mit Standfuß, die das Gewicht schwerer Tannenzweige trägt.
Entscheidung: Zur Mai-Bestellung gehört inzwischen routinemäßig auch eine kleine Box Pralinen für den Check-in-Tresen, denn Blumen und ein süßer Gruß werden im Empfangsbereich meist gemeinsam nachbestellt und stammen deshalb oft aus derselben Anfrage.
Für die Novemberbestellung wählt das Hotel inzwischen durchgehend eine Vase mit Gravur des eigenen Logos, weil sich die Adventsdekoration jedes Jahr fotografieren und in den eigenen Kanälen zeigen lässt, ohne dass jedes Mal ein neues Motiv abgestimmt werden muss. Das Bestelltagebuch zeigt außerdem, dass sich Bauform und Material über die Saisons hinweg deutlich stärker unterscheiden als die Bestellmenge selbst.
Nicht jede Vase ist für Wasser gedacht. Manche Vasen als Giveaway aus unbehandeltem Holz oder offenporiger Keramik sind ausschließlich für Trockenblumen, Zweige oder künstliches Füllmaterial vorgesehen, während glasierte Keramik und Glas in aller Regel dauerhaft Wasser vertragen. Vor der Bestellung lohnt sich deshalb ein Blick auf die tatsächliche Eignung, statt sich allein auf die Optik zu verlassen.
Glasierte Keramik- und Glasvase
● Wasserdicht und für Frischblumen mit täglichem Wasserwechsel geeignet
● Regelmäßige Reinigung wegen Wasserstand und möglicher Kalkränder nötig
○ Nicht für dauerhaft feuchte Steckmasse oder Blumenschaum gedacht
Unbehandeltes Holz oder offenporige Keramik
○ Nicht wasserdicht, Feuchtigkeit dringt in das Material ein
● Geeignet für Trockenblumen, Zweige und künstliches Füllmaterial
● Geringer Pflegeaufwand, da kein Wasserwechsel und keine Kalkreinigung nötig ist
Wer eine Vase dauerhaft mit Wasser befüllt, sollte außerdem an die Standfläche denken: Auf empfindlichen Holz- oder Lacktischen schützt ein einfacher Untersetzer vor Wasserrändern, die sich im Nachhinein kaum wieder entfernen lassen. Für Streuaktionen mit größeren Stückzahlen eignen sich meist die trockenen Varianten, weil sie ohne Nachfüllen transportiert und direkt am Zielort bestückt werden können, während die wasserdichte Ausführung eher für einzelne, besonders herausgehobene Anlässe reserviert bleibt.
Eine Vase ist speziell für Blumen, Zweige oder Trockengestecke geformt und meist deutlich höher als breit, während allgemeine Deko-Gefäße häufig flach oder ohne festgelegte Funktion gestaltet sind.
Die charakteristische Form – ein schmalerer Übergang zur Öffnung bei gleichzeitig ausreichend Volumen im Bauch – sorgt dafür, dass mehrere Stiele automatisch eine gewisse Ordnung erhalten, ohne dass sie extra gebunden werden müssen. Andere Gefäße wie Schüsseln oder flache Dekoschalen sind dagegen für Kleinteile, Snacks oder rein flächige Dekoration gedacht und würden Blumen ohne zusätzliche Halterung nicht aufrecht stehen lassen. Auch optisch unterscheidet sich eine Vase meist durch ihre Silhouette: Sie wirkt schlanker und vertikaler, während klassische Deko-Gefäße eher in die Breite gehen und mehr Standfläche einnehmen, was sie für schmale Ablagen weniger geeignet macht.
Es gibt kein einzelnes "bestes" Material – die Wahl hängt vom vorgesehenen Einsatzort, vom verfügbaren Budget und außerdem davon ab, ob dauerhaft Wasser eingefüllt werden soll.
Glas zeigt Gravuren besonders klar und wirkt in fast jeder Umgebung neutral, Keramik erlaubt dagegen farbige Glasuren passend zum eigenen Corporate Design, Holz wirkt warm und eignet sich vor allem für kleine Tischobjekte statt für große Blumensträuße, und pulverbeschichtetes Metall bringt durch sein Gewicht zusätzliche Standfestigkeit mit, verlangt dafür aber einen zuverlässigen Rostschutz. Wer unsicher ist, sollte zunächst den Aufstellort und die geplante Nutzungsdauer festlegen und erst danach das passende Material auswählen, statt die Reihenfolge umzudrehen und am Ende ein Material zu wählen, das zum Standort gar nicht passt.
Am häufigsten kommen Sandstrahlgravur für dauerhaft mattierte Motive und Siebdruck oder Tampondruck für farbige, flächige Logos auf der gebogenen Glas- oder Keramikoberfläche zum Einsatz, je nach gewünschter Wirkung.
Die Wahl der Technik hängt vom Material, der gewünschten Haltbarkeit und der Form des Motivs ab: Gravuren wirken dezent, verändern die Struktur der Oberfläche dauerhaft und vertragen fast jede Reinigung ohne sichtbaren Verschleiß, während Aufdrucke auffälliger und farbiger wirken, bei häufigem Abwischen mit scharfen Reinigungsmitteln aber im Lauf der Zeit schneller verblassen können. Vor der eigentlichen Serienfertigung wird deshalb immer ein Muster freigegeben, an dem sich Kontrast, Platzierung und Lesbarkeit auf der gebogenen Oberfläche direkt am Original prüfen lassen, bevor die größere Stückzahl produziert wird.
Für Strauße mit vielen Stielen eignet sich eine bauchige Vase mit breitem Boden und weiter Öffnung deutlich besser als ein Modell mit engem, schlankem Hals.
Ein breiter Boden verteilt das Gewicht mehrerer Stiele gleichmäßig auf eine größere Fläche und verhindert, dass die Vase bei ungleicher Gewichtsverteilung im Strauß nach einer Seite kippt. Die weite Öffnung lässt außerdem genug Raum, damit sich die einzelnen Blüten nicht gegenseitig einengen und sich später von außen betrachtet noch sichtbar auffächern lassen, statt eng zusammengedrängt zu wirken. Ein schmaler Hals wäre für einen üppigen Strauß dagegen ungeeignet, da er nur wenige Stiele gleichzeitig aufnehmen kann, schnell überfüllt wirkt und einzelne Stiele beim Hineinstecken sogar beschädigen kann, was den Gesamteindruck des Arrangements am Ende deutlich mindert.
Nein: Nur glasierte Keramik und Glas sind im täglichen Gebrauch wirklich zuverlässig wasserdicht, während unbehandeltes Holz oder offenporige Keramik ausschließlich für reine Trockenfloristik gedacht sind.
Wird eine nicht wasserdichte Vase trotzdem mit Wasser befüllt, kann Feuchtigkeit in das Material eindringen, die Oberfläche dauerhaft verändern oder das Holz mit der Zeit verziehen und aufquellen lassen. Vor dem Einsatz mit frischen Blumen sollte deshalb immer die Materialangabe geprüft werden, statt sich allein auf den optischen Eindruck oder das Gewicht des Gefäßes zu verlassen. Bei Unsicherheit hilft ein einfacher Test mit etwas Wasser über einige Stunden auf einer unempfindlichen Fläche, bevor die Vase tatsächlich für die fertige Dekoration eingesetzt und mit frischen Blumen bestückt wird.
Ein wirtschaftlicher Vorteil zeigt sich in der Regel schon bei kleineren zweistelligen Stückzahlen, weil Werkzeug und Druckvorlage für die Veredelung nur einmal eingerichtet werden müssen.
Bei sehr kleinen Mengen verteilen sich die einmaligen Einrichtungskosten der Veredelung auf nur wenige Stück und heben den Einzelpreis dadurch spürbar an, was sich besonders bei aufwendigen Mehrfarbmotiven bemerkbar macht. Ab einer mittleren Bestellmenge sinkt dieser Anteil pro Stück deutlich, weshalb sich für wiederkehrende Anlässe – etwa eine jährliche Weihnachtsaktion oder ein regelmäßiges Empfangsgeschenk – eine etwas größere Bestellung mit einheitlichem Motiv häufig deutlich stärker rechnet als mehrere kleine, unregelmäßige Nachbestellungen über das ganze Jahr verteilt, bei denen jedes Mal erneute Einrichtungskosten anfallen.
Ob Empfangstresen, Jubiläumsgeschenk oder saisonale Streuaktion – wir unterstützen Sie bei der Auswahl von Material, Bauform und Veredelungstechnik für Ihre individuelle Vasenbestellung.
Von der ersten Materialmuster-Anfrage bis zur freigegebenen Serienfertigung begleiten wir den gesamten Ablauf und stimmen Mengen, Lieferzeiten und Verpackung auf Ihren geplanten Einsatz ab.