Von der Mustergröße bis zur passenden Druckfläche: Unser Team unterstützt bei der Auswahl des richtigen Formats für Ihre Zielgruppe.
Nennen Sie uns Anlass, Stückzahl und gewünschte Altersgruppe, damit wir eine passende Kombination aus beiden Formaten vorschlagen können.
E-Mail: produktion@pro-discount.deTelefon: 05121 69707 0
Beratungszeiten:
Montag – Donnerstag: 9:00 – 17:45 Uhr
Freitag: 9:00 – 15:45 Uhr
Biegetiere und Drückfiguren sind zwei verwandte, aber technisch unterschiedliche Spielzeug-Werbeartikel aus Holz, die ihre Wirkung über Bewegung statt über reine Optik entfalten: Ein Biegetier lässt sich dank eines durch die Gelenke gespannten Gummizugs in immer neue Positionen biegen, eine Drückfigur sackt beim Druck auf einen Knopf im Sockel in sich zusammen und richtet sich beim Loslassen von selbst wieder auf. Beide Formate eignen sich als haptisches Werbegeschenk für Messen, Kindertage und Vereinsfeste, bei denen ein Werbeartikel länger als nur den ersten Blick lang in der Hand bleiben soll.
Biegetiere: Der Grundkörper besteht aus mehreren Holzsegmenten, die durch feine Bohrungen mit einem durchgehenden Gummizug verbunden sind. Die Spannung hält die Teile zusammen und erlaubt gleichzeitig, Kopf, Beine oder Rumpf in eine neue Haltung zu bringen. Verbreitet sind Tierfiguren wie Raupen, Krokodile oder Hoftiere, teils naturbelassen, teils mit gedrechselten Details in Anlehnung an traditionelle Schnitzformen.
Drückfiguren: Hier sitzen die einzelnen Körperteile lose auf einer Schnur, die durch den Sockel bis zu einem Druckknopf läuft. Solange der Knopf losgelassen ist, hält die Schnurspannung die Figur aufrecht; drückt man den Knopf, gibt die Spannung nach und die Figur fällt in sich zusammen, bis sie beim Loslassen wieder in ihre Ausgangshaltung zurückspringt. Dieses Prinzip ist seit Jahrzehnten als einfacher mechanischer Trick bekannt und wird bis heute in unterschiedlichsten Figuren neu aufgelegt.
Anders als viele andere Spielzeug-Werbeartikel, die nach der ersten Neugier schnell in der Schublade verschwinden, bleiben Biegetier und Drückfigur auch nach mehrmaligem Ausprobieren noch interessant, weil sich ihre Bewegung jedes Mal neu auslösen lässt. Genau dieser Effekt macht beide Formate zu einem Werbeartikel, der am Messestand oder Infotisch eher in die Hand genommen wird als ein rein optisches Give-away.
Bei der Bedruckung zählt vor allem die freie Fläche: Der Kopf oder Rumpf trägt oft das Logo, wenn ein Betrieb Biegetiere mit Logo in größerer Stückzahl bestellt, während der Sockel einer Drückfigur meist die einzige bedruckbare Stelle bleibt. Welche Fläche sich für welches Motiv eignet, klärt sich am schnellsten anhand eines Musterfotos vor der eigentlichen Bestellung.
Beide Formate stehen und fallen mit der Verbindungstechnik, nicht mit dem verwendeten Holz allein – erst das Zusammenspiel aus Material, Bohrung und Spannelement entscheidet, wie lange eine Figur ihre Form behält. Vier Aspekte sind dabei besonders relevant:
Wer stattdessen Drückfiguren mit Gravur bevorzugt, wählt meist eine ebene Sockelfläche, die sich dauerhaft und ohne Farbauftrag beschriften lässt – ein Vorteil gegenüber bedruckten Flächen, die bei häufigem Anfassen schneller abnutzen. So bleibt die Werbebotschaft auch nach Monaten im Umlauf noch lesbar.
Biegetier und Drückfigur werden selten für nur eine einzige Zielgruppe gedacht – dieselbe Bewegungsmechanik funktioniert bei Kindern als Spielanreiz und bei Erwachsenen als kurzer Griff zwischendurch. Ob sich ein Einsatz eher für die eine oder die andere Richtung lohnt, hängt vor allem vom Ausgabeort ab:
● Kinder- und Familienevents: Für Kindertage und Schulfeste eignen sich Biegetiere als Giveaway besonders gut, weil sich Tierfiguren sofort spielerisch ausprobieren lassen, ohne dass eine Anleitung nötig ist.
○ Empfang und Schreibtisch: Im Büroalltag übernimmt vor allem die Drückfigur die Rolle eines kurzen Ausgleichs zwischen zwei Terminen, weil der Effekt auch im Sitzen mit einer Hand auslösbar ist.
Viele Büros stellen einen Igelball als Fingerübung auf den Schreibtisch; die Drückfigur bringt eine zweite, sichtbar bewegliche Variante mit vergleichbarem Ziel ins Büro-Repertoire. Für jüngere Kinder unter etwa drei Jahren sind beide Formate wegen der kleinteiligen Mechanik nur mit Aufsicht geeignet, ältere Kinder und Erwachsene kommen dagegen ohne Einschränkung zurecht.
Ein Gespräch kurz vor einem Firmen-Familientag zeigt, wie die Auswahl in der Praxis abläuft, wenn Besucher unterschiedlichen Alters am selben Stand erwartet werden:
Der Dialog zeigt, wie unterschiedlich Drückfiguren als Werbemittel je nach Zielgruppe eingesetzt werden können, obwohl beide Beispiele auf derselben Veranstaltung verteilt werden. Am Ende steht meist eine Mischbestellung aus mehreren Formaten statt einer einzigen Ausführung für alle Altersgruppen.
Wie lange ein Biegetier oder eine Drückfigur ihre Funktion behält, hängt nicht vom Design ab, sondern von vier technischen Punkten, die sich bei der Bestellung leicht übersehen lassen:
Ein einfacher Holzwürfel zeigt, wie widerstandsfähig unlackiertes Massivholz gegenüber täglichem Greifen bleibt; bei Biegetier und Drückfigur kommt darüber hinaus die bewegliche Mechanik als eigener Verschleißpunkt hinzu, den es bei der Materialwahl separat zu bedenken gilt.
Biegetiere sind Holzfiguren mit gespanntem Gummizug in den Gelenken, Drückfiguren kollabieren beim Druck auf einen Sockelknopf und richten sich danach von selbst wieder auf. Beide dienen als bewegliches, mehrfach nutzbares Werbegeschenk für Messen und Firmenevents.
Der gemeinsame Nenner beider Formate liegt in der Bewegungsmechanik selbst: Während viele Werbeartikel nach dem ersten Anschauen ungenutzt liegen bleiben, laden Biegetier und Drückfigur durch ihre Funktion zum wiederholten Anfassen ein, ohne dass dafür eine Erklärung nötig ist. Eingesetzt werden sie vor allem dort, wo ein Werbeartikel länger im Gedächtnis bleiben soll als ein rein optisches Give-away – auf Messeständen, bei Kindertagen, Vereinsfesten und als kleines Mitbringsel im Empfangsbereich eines Unternehmens, häufig auch in kompakter Schlüsselanhänger-Größe für den täglichen Gebrauch unterwegs.
Größere Tischausführungen sind für Kinder ab etwa drei Jahren mit Aufsicht geeignet, kleinere Varianten und Schlüsselanhänger-Versionen eignen sich eher für ältere Kinder und Erwachsene als Nutzergruppe.
Grund für die Altersgrenze ist die kleinteilige Mechanik: Ein gerissener Gummizug oder eine lose Schnur können bei sehr jungen Kindern zur Verschluckungsgefahr werden, weshalb Hersteller solche Figuren in der Regel nicht für Kleinkinder unter drei Jahren auslegen. Bei größeren Tischausführungen entspannt sich diese Einschränkung spürbar, weil die Einzelteile deutlich größer und die Verbindungen entsprechend stabiler dimensioniert sind als bei Miniaturversionen. Vor der Bestellung lohnt sich deshalb immer ein Blick auf die konkret angegebene Altersempfehlung des jeweiligen Modells und seiner Verpackung.
Eine Schnur verläuft vom Druckknopf im Sockel durch alle Körperteile. Knopfdruck lockert die Spannung, die Figur sackt zusammen und richtet sich beim Loslassen wieder auf.
Technisch handelt es sich um ein einfaches Zugsystem: Im gespannten Ruhezustand hält die Schnur alle Segmente in einer festen Position zueinander, ähnlich einer straff gespannten Marionette ohne Fäden von oben. Wird der Sockelknopf hineingedrückt, verkürzt sich der Abstand zwischen Knopf und oberem Fixpunkt der Schnur, wodurch die Spannung schlagartig nachlässt und die Figur in sich zusammenfällt. Lässt man den Knopf los, wandert er durch eine kleine Feder zurück in seine Ausgangsposition, die Schnur strafft sich erneut und die Figur richtet sich von selbst wieder auf.
Stretch-Schnüre sind ein eigenständiges Dehn-Spielzeug ganz ohne feste Figur, werden aber in vielen Shops in derselben Rubrik geführt, weil alle drei Formate über Zugspannung funktionieren.
Anders als ein Biegetier hat eine Stretch-Schnur weder eine feste Form noch einen Holzkörper – sie besteht meist aus einem dehnbaren, mitunter mit Sand oder Glitzer gefüllten Kunststoffstrang zum Ziehen, Dehnen und Knoten. Die eigentliche Gemeinsamkeit liegt allein im Wirkprinzip: Auch hier entsteht der Reiz durch eine spürbare Rückstellkraft, die beim Loslassen wieder in eine Ausgangsform zurückfindet, statt durch feste Gelenke oder einen Sockelmechanismus. Wer gezielt ein Holzspielzeug mit Biegemechanik sucht, sollte diesen Randartikel daher bewusst von den eigentlichen Biegetieren unterscheiden.
Am häufigsten kommt Tampondruck auf einer ebenen Rumpf- oder Sockelfläche zum Einsatz, bei höheren Ansprüchen an Langlebigkeit eignet sich zusätzlich eine Gravur auf unlackiertem Holz.
Tampondruck eignet sich besonders gut für kleine, leicht gewölbte Flächen wie den Rumpf eines Biegetiers, weil sich die Druckform der Kontur anpasst und die Veredelung auch bei geringer Stückzahl wirtschaftlich bleibt. Auf einer flachen Sockelfläche, wie sie Drückfiguren typischerweise bieten, lässt sich alternativ eine Lasergravur einsetzen, die vollständig ohne Farbauftrag auskommt und dadurch auch bei intensiver Handhabung über viele Monate hinweg lesbar bleibt. Welche der beiden Veredelungen sich eignet, hängt am Ende von der nutzbaren Fläche und der gewünschten Logogröße ab.
Trockene Lagerung ohne direkte Sonneneinstrahlung schützt Holz und Gummizug am besten. Feuchtigkeit lässt den Zug spröde werden, starke Sonne bleicht die Holzoberfläche über die Zeit unregelmäßig aus.
Weil sowohl der Gummizug eines Biegetiers als auch die Schnur einer Drückfigur dauerhaft unter Spannung stehen, altern beide Materialien bei falscher Lagerung deutlich schneller als das umgebende Holz selbst. Ein trockener, mäßig temperierter Aufbewahrungsort verlängert die Lebensdauer der Spannelemente spürbar, während Heizungsnähe oder ein sonniges Fensterbrett den Gummizug über die Zeit brüchig und rissig machen. Für den täglichen Gebrauch reicht ein leicht angefeuchtetes Tuch zum Abwischen der Holzoberfläche vollkommen aus, auf eingelegte Wasserbäder oder aggressive Reinigungsmittel sollte dagegen grundsätzlich verzichtet werden.
Ob Biegetier für den Kindertag oder Drückfigur für den Empfangstresen: Wir helfen bei der Auswahl von Motiv, Größe und Druckfläche für Ihre nächste Aktion.
Sprechen Sie uns zu Stückzahl, Zielgruppe und gewünschter Logoplatzierung an, damit die Auslieferung zum geplanten Termin passt.