Material, Fixierung und Werbefläche greifen bei einer Kofferraumtasche eng ineinander. Unser Team ordnet mit Ihnen ein, welche Bauart zu Ihrer Flotte oder Ihrem Vertriebsweg passt, und entwickelt auf Wunsch das passende Layout im Grafikservice.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie eine Fahrzeugübergabe, eine Flottenausstattung oder eine Kundenaktion im Einzelhandel planen – wir stimmen Bauart, Menge und Liefertermin gemeinsam mit Ihnen ab.
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Ein Kofferraum ohne Ordnungssystem füllt sich schnell mit losem Zubehör – Warndreieck, Kabel, Einkäufe, Sporttaschen liegen durcheinander und rutschen bei jeder Bremsung. Eine faltbare Kofferraumtasche schafft dort feste Fächer und bleibt, anders als viele andere Streuartikel, über Monate im täglichen Gebrauch. Für Autohäuser, Fuhrparkverantwortliche, Autovermietungen und den Einzelhandel ist das ein handfester Vorteil: Der Artikel wird nicht wegen seiner Optik behalten, sondern weil er ein tägliches Ordnungsproblem löst.
Anders als ein Halter für das Smartphone ist eine Kofferraumtasche allerdings nicht durchgehend im Blickfeld des Fahrers. Die Werbewirkung entsteht situativ: beim Ein- und Ausladen, beim Zusammenfalten oder wenn die Tasche zwischen zwei Fahrten kurz aus dem Kofferraum genommen wird. Wer den Kofferraum ohnehin ordnet, verstaut dort häufig auch ein Erste-Hilfe-Sets, das in einem festen Fach der Tasche seinen Platz findet, statt lose im Kofferraum zu liegen. Genau diese Kombination aus Ordnung und Zubehör entscheidet darüber, ob eine Kofferraumtasche mit Logo im Alltag der Zielgruppe wirklich benutzt wird.
Bevor Druck und Menge zur Debatte stehen, lohnt sich deshalb ein Blick auf die grundlegenden Bauarten. Sie unterscheiden sich deutlich in Fächeraufteilung, Fixierung und Zusatzfunktion – und damit auch darin, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen:
Diese Einordnung entscheidet über die weiteren Schritte: Wer eine breite Auflage für eine Kundenaktion plant, greift meist zum einfachen Organizer, während ein Fuhrpark mit unterschiedlichen Fahrzeugtypen eher auf eine Ösen-Lösung mit sicherer Verzurrung setzt. Die folgenden Abschnitte gehen der Reihe nach auf Material, Praxiseinsatz, Werbeanbringung und Verteilung ein.
Ob eine Kofferraumtasche mehrere Jahre im Fahrzeug bleibt oder nach wenigen Einsätzen ausgetauscht wird, entscheidet vor allem das Material von Außenhülle und Boden. Für die Beschaffung heißt das: Erst der geplante Nutzungszeitraum, dann die Materialwahl – nicht umgekehrt. Wer zusätzlich ein Notfall-Set im selben Fach verstauen möchte wie ein Notfall-Sets, sollte zudem auf einen ausreichend stabilen Boden achten, der auch bei mehreren Gegenständen nicht durchhängt.
Die folgenden vier Materialgruppen prägen das aktuelle Angebot und unterscheiden sich deutlich in Haptik, Belastbarkeit und Kalkulierbarkeit für große Auflagen:
Für eine Kofferraumtasche als Werbegeschenk in großer Auflage bleibt Non-Woven-Vlies meist die wirtschaftlichste Wahl, weil sich Einrichtungskosten für den Druck auf viele Einheiten verteilen. Sobald der Artikel dagegen über mehrere Jahre im Fahrzeug bleiben soll, etwa als Teil einer Firmenwagenausstattung, rechnet sich ein robusteres Material trotz höherem Einzelpreis meist schneller, weil seltener nachbestellt werden muss.
Steht das Material fest, lässt sich der tatsächliche Nutzen der Tasche am besten an einem konkreten Beschaffungsfall zeigen – etwa dort, wo Fahrzeuge besonders häufig zwischen unterschiedlichen Nutzern wechseln.
Wie eng Bauart, Material und Ausgabemoment zusammenhängen, zeigt sich besonders deutlich dort, wo ein Fahrzeug nicht von einer einzigen Person, sondern von wechselnden Nutzern gefahren wird.
Case Study: Flottenausstattung einer regionalen Autovermietung
Eine Autovermietung mit mehreren Stationen sucht eine Lösung, damit der Kofferraum jedes Mietwagens zwischen zwei Vermietungen schnell wieder ordentlich übergeben werden kann. Die Wahl fällt auf einen Faltorganizer aus 600D Polyester mit Netzeinsteckfach, der sich beim Fahrzeugwechsel in wenigen Handgriffen komplett entnehmen und im Servicebereich austauschen lässt.
In jedem Organizer liegt griffbereit ein kleiner Alkoholtester, den Mietkunden in einigen Zielländern ohnehin im Fahrzeug mitführen müssen. Weil dieser Artikel griffbereit statt im Handschuhfach verstaut ist, verbindet die Vermietung Ordnung und Zusatznutzen in einem Schritt. Das Logo sitzt einfarbig auf der Fronttasche des Organizers, weil diese Fläche beim Herausnehmen und Wiedereinsetzen am häufigsten ins Blickfeld gerät.
Als Kofferraumtasche mit Werbedruck wirkt der Organizer hier nicht durch hohe Streuung, sondern durch ständige Rotation: Jeder Mietwagen führt denselben Artikel mit, und jeder neue Fahrer nimmt ihn zumindest kurz wahr. Die Bestellmenge richtet sich nach der Flottengröße zuzüglich einer Reserve für Ersatzfahrzeuge, nicht nach der Zahl der Mietkunden.
Das Beispiel zeigt, dass sich eine Kofferraumtasche nicht nur einmalig verteilen, sondern auch dauerhaft als Bestandteil einer Fahrzeugausstattung einsetzen lässt. In beiden Fällen bleibt jedoch die Frage offen, wie sich ein Logo auf einer flexiblen Textiloberfläche sauber und dauerhaft anbringen lässt.
Eine Kofferraumtasche bietet vergleichsweise große, aber meist leicht bewegliche Flächen: die Fronttasche, den Deckel und bei manchen Modellen die Seitenwand. Textiloberflächen wie Vlies oder Polyester nehmen einen großflächigen Druck anders an als eine starre Kunststofffläche, weshalb sich Verfahren und Werbefläche nicht eins zu eins von kompakten Kfz-Artikeln wie einem Reifendruckprüfer übertragen lassen. Wer eine Kofferraumtasche als Giveaway in Auftrag gibt, sollte deshalb vorab wissen, welches Verfahren zur gewählten Fläche passt.
Damit die Produktion reibungslos anläuft, sind bei textilen Flächen folgende Punkte zu klären:
Wer zusätzlich kleinere Kfz-Artikel wie einen Reifendruckprüfer im selben Fach der Tasche mitgibt, kann diesen unabhängig von der textilen Fläche im Tampondruck bedrucken lassen, ohne dass beide Artikel dieselbe Druckvorlage benötigen. Für die Kofferraumtasche selbst gilt: Je größer die bedruckbare Fläche, desto eher lohnt sich ein mehrfarbiges Motiv, während kleine Zusatzflächen wie Griffe oder Ösen ein reduziertes, einfarbiges Signet vertragen.
Sind Werbefläche und Verfahren geklärt, bleibt die kaufmännische Seite offen: Wie viele Taschen werden benötigt, und an welchem Punkt im Kundenkontakt entfalten sie die größte Wirkung?
Die passende Bestellmenge unterscheidet sich deutlich nach Verwendungszweck. Für die eigene Fahrzeugflotte zählt die Fahrzeuganzahl zuzüglich einer kleinen Reserve, für eine Kundenaktion die Zahl der realistisch erreichbaren Kontakte im Aktionszeitraum. Wird die Tasche zusätzlich mit einem kleinen Zubehörartikel wie einer Parkscheibe kombiniert, plant der Einkauf beide Mengen gemeinsam, damit keiner der beiden Artikel vorzeitig ausgeht.
Diese Faustregel lässt sich auf mehrere Anlässe übertragen: Autohäuser koppeln die Ausgabe an die Neuwagenübergabe, Fuhrparkverantwortliche an die Erstausstattung neuer Firmenwagen, der Lebensmitteleinzelhandel an einen Einkauf ab einem bestimmten Warenwert, und Autovermietungen an die laufende Flottenausstattung. Wer der Tasche zusätzlich eine Parkscheiben beilegt, schafft einen weiteren kleinen Anlass, das Fach der Tasche tatsächlich zu öffnen, statt sie ungenutzt im Kofferraum liegen zu lassen.
Kofferraumtasche als Werbemittel lohnen sich also überall dort, wo Ordnung im Fahrzeug ohnehin ein Thema ist – unabhängig davon, ob es sich um einen einzelnen Neuwagen oder eine ganze Flotte handelt. Damit sind die zentralen Entscheidungen umrissen – von Bauart über Material und Werbeanbringung bis zu Menge und Verteilung. Die folgenden Fragen fassen zusammen, was in der Praxis am häufigsten aufkommt.
Das hängt vom Einsatzzweck ab. Für breite Streuaktionen eignet sich ein einfacher Faltorganizer, für Flotten mit unterschiedlichen Fahrzeugtypen eine Variante mit Metallösen zur festen Verzurrung.
Ein einfacher Organizer mit Fronttasche deckt den Bedarf der meisten Kundenaktionen ab, weil er leicht, kostengünstig und in großer Stückzahl kalkulierbar ist. Sobald die Tasche fest im Kofferraum verzurrt bleiben soll, etwa in einem Kombi oder SUV mit vorhandenen Verzurrösen, lohnt sich eine Ausführung mit passenden Metallösen und Klettverschluss am Boden. Kombi-Taschen, die sich zum Einkaufen ausziehen lassen, eignen sich besonders für den Einzelhandel, weil sie zwei Nutzungsmomente in einem Artikel verbinden.
600D Polyester gilt als robusteste Variante für häufigen Gebrauch. Non-Woven-Vlies ist leichter und günstiger, aber weniger widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und mechanische Beanspruchung.
Für eine Firmenwagenflotte oder eine Autovermietung, bei der die Tasche über Jahre im Einsatz bleibt, ist ein Material wie 600D Polyester die verlässlichere Wahl, weil es Nässe, Reibung und häufiges Ein- und Ausladen besser übersteht als leichtes Vlies. Für einmalige Kundenaktionen mit hoher Stückzahl und begrenztem Budget bleibt Non-Woven-Vlies dagegen wirtschaftlicher, weil die Anschaffungskosten pro Stück deutlich niedriger liegen und der Artikel keine mehrjährige Nutzung durchhalten muss.
Für großflächige, mehrfarbige Motive eignet sich Digitaldruck, für einfarbige Logos in großer Auflage Siebdruck. Kleine Metall- oder Kunststoffteile lassen sich zusätzlich im Tampondruck oder per Prägung veredeln.
Die Wahl richtet sich nach Fläche und Farbanzahl. Digitaldruck bildet feine Farbverläufe und mehrere Farben verlustfrei ab, verursacht aber bei sehr großen Auflagen höhere Stückkosten als Siebdruck. Siebdruck eignet sich, wenn ein bis zwei Farben ausreichen und die Stückzahl entsprechend hoch liegt. Für kleine Zusatzflächen wie Schnallen oder Ösen kommt statt eines Textildrucks meist ein Tampondruck oder eine Prägung infrage, weil diese Verfahren auf kleinen, festen Materialien präziser wirken als ein großflächiges Druckverfahren.
Für eine Fahrzeugflotte richtet sich die Menge nach der Fahrzeuganzahl zuzüglich einer kleinen Reserve. Für Kundenaktionen zählt die Zahl der realistisch erreichbaren Kontakte im Aktionszeitraum.
Bei einer Flottenausstattung empfiehlt es sich, künftige Neuzugänge und einen gelegentlichen Ersatzbedarf gleich mitzuplanen, damit nicht jedes Fahrzeug einzeln nachbestellt werden muss. Bei einer Kundenaktion im Einzelhandel oder bei einer Neuwagenübergabe orientiert sich die Menge dagegen an der erwarteten Zahl an Terminen oder Einkäufen im Aktionszeitraum, ergänzt um eine Reserve für stark frequentierte Zeiträume. Da die Einrichtungskosten für den Druck unabhängig von der Stückzahl anfallen, sinkt der Preis pro Tasche mit steigender Auflage.
Ja, häufig werden kleinere Artikel wie ein Erste-Hilfe-Set, eine Parkscheibe oder ein Reifendruckprüfer direkt in einem Fach der Tasche mitgegeben.
Diese Kombination erhöht den wahrgenommenen Nutzen der Tasche, ohne dass die Produktion wesentlich komplizierter wird, da jedes Zubehörteil unabhängig von der Tasche selbst veredelt werden kann. Für den Einkauf bedeutet das, Mengen und Liefertermine beider Artikel aufeinander abzustimmen, damit keiner der Artikel vorzeitig ausgeht. Aus Sicht der Zielgruppe entsteht so aus einer reinen Ordnungslösung ein kleines Ausstattungspaket, das mehrere Alltagsprobleme im Fahrzeug gleichzeitig löst.
Naheliegend sind Autohäuser, Fuhrparkbetreiber, Autovermietungen und der Einzelhandel mit Fokus auf Familien oder Vielfahrer. Entscheidend ist ein Alltag, in dem der Kofferraum regelmäßig genutzt wird.
Für Autohäuser schlägt die Tasche eine Brücke zwischen Neuwagenübergabe und laufender Nutzung, für Autovermietungen sorgt sie zusätzlich für eine schnellere Übergabe zwischen zwei Mietverhältnissen. Im Einzelhandel eignet sich besonders die Kombi-Variante aus Einkaufs- und Kofferraumtasche, weil sie den Einkauf direkt mit dem Fahrzeug verbindet. Weniger sinnvoll ist der Einsatz bei Zielgruppen ohne eigenes Fahrzeug oder mit sehr seltener Autonutzung, weil der Ordnungsnutzen dort kaum zum Tragen kommt.
Beschreiben Sie uns kurz, wofür der Kofferraum bei Ihrer Zielgruppe hauptsächlich genutzt wird – wir zeigen Ihnen, welches Material und welche Fixierung dazu passen.
Gerne stimmen wir mit Ihnen auch ab, ob sich die Tasche mit weiterem Kfz-Zubehör kombinieren lässt und wie sich Liefertermin und Aktionsstart aufeinander abstimmen lassen.