Von der passenden Größe bis zur Veredelungsart: Unser Team hilft bei der Auswahl des richtigen Brettspiels für Ihre Zielgruppe.
Sagen Sie uns, für welchen Anlass das Spiel gedacht ist, damit wir eine passende Ausführung samt Beschriftung vorschlagen können.
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Ein Brettspiel ist ein Werbeartikel, bei dem Figuren, Steine oder Würfel auf einer festen Spielfläche nach klaren Regeln bewegt werden – anders als bei kurzlebigen Trendartikeln bleibt das Grundprinzip über Generationen hinweg unverändert, wodurch sich ein einmal erklärtes Spiel ohne neue Anleitung immer wieder aufgreifen lässt. Für ein Werbepräsent bedeutet das eine seltene Eigenschaft: Der Artikel verliert seinen Reiz nicht nach der ersten Nutzung, sondern gewinnt mit jeder weiteren Partie an persönlichem Wert.
Innerhalb der Kategorie lassen sich vier Spielfamilien unterscheiden, die jeweils andere Anforderungen an Material und Zielgruppe stellen:
Klassische Brettspiele: Schach, Dame und Mühle folgen Regelwerken, die seit Jahrhunderten unverändert bestehen und sich dadurch unabhängig vom Zielpublikum immer wieder neu vermitteln lassen.
Würfel- und Laufspiele: Ludo, auch als Mensch-ärgere-dich-nicht bekannt, setzt stärker auf Glücksfaktor und einfache Regeln, wodurch bereits Kinder im Grundschulalter selbstständig mitspielen können.
Geduld- und Logikspiele: Halma, Solitär und Sudoku-Brettspiele fordern konzentriertes, oft einsames Spielen und eignen sich dadurch auch als ruhige Beschäftigung ganz ohne Mitspieler.
Kombi- und Multigame-Boxen: Schach, Dame und Backgammon in einer gemeinsamen Schachtel sparen Lagerplatz und erweitern den Nutzwert eines einzelnen Präsents auf mehrere Spielarten zugleich.
Wer ein kompaktes Reiseformat sucht, findet die Spielsteine bei vielen kleineren Ausführungen in einem einfachen Baumwollbeutel verpackt, der sich nach der Partie problemlos wieder verschließen lässt. So bleibt das Spielmaterial auch bei häufigem Transport vollständig und sortiert.
Wie stark sich die Formate innerhalb der Kategorie unterscheiden, zeigt sich am deutlichsten an den Größenklassen: Neben Taschenformaten für unterwegs gibt es auch Gartenausführungen im XXL-Format, bei denen Figuren mit Kniehöhe über ein mehrere Quadratmeter großes Feld bewegt werden. Brettspiele mit Logo lassen sich dabei über beide Größenklassen hinweg umsetzen, solange die gewählte Fläche zur Bedruckungstechnik passt. Zwischen diesen Extremen liegen zahlreiche Zwischengrößen, die weder für die Hosentasche noch für den Garten gedacht sind, sondern für den festen Platz auf einem Wohnzimmertisch oder in einem Aufenthaltsraum konzipiert wurden.
Anders als bei vielen anderen Werbeartikeln entscheidet sich der Nutzen eines Brettspiels nicht beim ersten Anblick, sondern erst bei der tatsächlichen Nutzung: Ein ungeöffnetes Schachset auf dem Schreibtisch wirkt zwar dekorativ, entfaltet seine volle Werbewirkung aber erst, wenn regelmäßig gespielt wird und die Marke dabei immer wieder ins Blickfeld rückt. Diese wiederkehrende Nutzung unterscheidet die Kategorie deutlich von kurzlebigen Streuartikeln, die häufig nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden.
Ob ein Brettspiel eine Auftaktveranstaltung übersteht oder nach wenigen Partien Risse zeigt, entscheidet sich weniger am Motiv als an der Materialwahl und der Verarbeitung des Spielbretts selbst. Gerade bei täglichem Einsatz in einer Gastronomie oder einem Wartebereich zeigen sich Materialschwächen deutlich früher als bei einem Spiel, das nur gelegentlich aus dem Regal geholt wird.
Zwei typische Ausführungen lassen sich anhand vier zentraler Kriterien gegenüberstellen:
● Kantenlänge: Reiseformat – kompakt, meist unter 20 cm gefaltet
○ Kantenlänge: Tisch- und Gartenformat – deutlich über 30 cm, teils mehrere Meter
● Materialdicke: Reiseformat – dünnes Holz oder Pappe für geringes Gewicht
○ Materialdicke: Tisch- und Gartenformat – massives Holz für Standfestigkeit
● Beaufsichtigung: Reiseformat – meist von einer Person allein bedienbar
○ Beaufsichtigung: Tisch- und Gartenformat – häufig durch eine Spielleitung begleitet
● Lagerplatz: Reiseformat – passt in eine Schublade oder einen Rucksack
○ Lagerplatz: Tisch- und Gartenformat – benötigt einen festen Aufbewahrungsort
Wer die Partie schriftlich festhalten möchte, etwa bei einem Schachturnier mit klassischer Notation, greift zu einem Kugelschreiber aus Holz, dessen Material farblich zum Spielbrett passt und das Gesamtbild einer Aktion abrundet. Brettspiele mit Gravur profitieren von genau diesem Materialbezug, weil sich eine Lasergravur auf unlackiertem Holz besonders klar abzeichnet. Bei lackierten Oberflächen lässt sich dieselbe Wirkung nur über einen mehrstufigen Druckprozess erreichen, weshalb die Wahl der Oberflächenbehandlung bereits vor der Bestellung feststehen sollte.
Brettspiele erreichen ein außergewöhnlich breites Publikum, weil die Regeln der bekanntesten Titel bereits aus der eigenen Kindheit vertraut sind. Vier Zielgruppen zeigen dabei jeweils eigene Anforderungen an Format und Ausführung:
Für Firmen, die einen Sommer- oder Teamtag im Freien planen, lohnt sich der Blick auf Picknickdecken als weiche Unterlage, wenn kleinere Spielformate direkt auf dem Rasen ausgebreitet werden sollen, statt auf einen festen Tisch angewiesen zu sein. Auf diese Weise lässt sich ein Gartenspiel auch ohne feste Bestuhlung an nahezu jedem Ort aufbauen.
Gerade kleinere Reiseformate eignen sich als Brettspiele als Giveaway für Messen und Streuaktionen, weil sie sich unkompliziert in großer Stückzahl verteilen lassen, ohne dass jede Ausführung einzeln erklärt werden muss. Zwischen diesen Zielgruppen unterscheidet sich vor allem die Spieldauer: Während Familien eine Partie oft über einen ganzen Nachmittag verteilen, planen Firmen für ein Teamevent meist feste Zeitfenster von zwanzig bis dreißig Minuten pro Runde ein.
Damit ein Brettspiel als Werbepräsent tatsächlich zum Einsatz kommt und nicht ungeöffnet im Regal verbleibt, lohnt sich eine strukturierte Vorbereitung in vier Schritten:
1. Zielgruppe und Anlass festlegen – ein Schachset für ein Kundengeschenk stellt andere Anforderungen als eine Riesen-Dame für ein Sommerfest.
2. Passendes Format wählen – Reisegröße für die persönliche Übergabe, Tischformat für den dauerhaften Einsatz in einem Aufenthaltsraum.
3. Bedruckungsfläche und Veredelung klären – Deckel, Schachtelinnenseite oder einzelne Spielfiguren bieten unterschiedlich viel Raum für ein Logo.
4. Ausgabe und Betreuung am Veranstaltungstag planen – bei Gartenformaten sitzen oder stehen Teilnehmende über längere Zeit am selben Fleck.
Gerade beim vierten Schritt zeigt sich, wie wichtig die Rahmenbedingungen für ein angenehmes Spielerlebnis sind: Wer über eine längere Partie hinweg am Boden oder auf einer harten Bank sitzt, sollte mit einem Sitzkissen ausgestattet werden, damit die Konzentration nicht durch Unbehagen nachlässt. Auf diese Weise bleibt auch eine Riesen-Dame-Partie über eine volle Stunde hinweg ein angenehmes Erlebnis.
Wer Brettspiele als Werbegeschenk in größerer Stückzahl ausgibt, sollte die vier Schritte in dieser Reihenfolge durchlaufen und nicht bei der Formatwahl beginnen, ohne vorher die Zielgruppe bestimmt zu haben. Wird diese Reihenfolge umgekehrt, entsteht schnell ein Format, das zwar optisch überzeugt, am Veranstaltungstag selbst aber nicht zur tatsächlichen Personenzahl oder dem vorhandenen Platz passt.
Wie ein solcher Ablauf in der Praxis aussieht, zeigt ein kurzer Einblick in die Vorbereitung eines firmeninternen Spieleabends:
1Auswahl: Der Eventmanager entscheidet sich für drei robuste Tischformate – Schach, Dame und Backgammon – sowie ein Riesen-Ludo für den Außenbereich.
2Aufbau: Er verteilt die Spielsets frühzeitig auf den Tischen im Biergarten und stellt das Riesen-Ludo neben die bestehende Sitzgruppe.
3Ergebnis: Über den Abend hinweg entstehen an nahezu jedem Tisch spontane Partien, ohne dass eine feste Spielleitung nötig wird.
Unter den Gläsern liegt an jedem Tisch ein Bierdeckel, wodurch die Werbefläche des Abends nicht auf die Spielbretter allein beschränkt bleibt. So entsteht aus einem einzelnen Werbeartikel ein ganzer Abend mit wiederkehrender Sichtbarkeit der Marke.
Für Unternehmen, die Brettspiele für Firmenevents einsetzen, liefert dieser Ablauf eine realistische Vorlage für die eigene Planung, unabhängig davon, ob der Abend im Biergarten oder im Innenhof des Bürogebäudes stattfindet. Entscheidend bleibt dabei, dass niemand eine feste Spielanleitung vorlesen muss, weil die gewählten Klassiker bereits vor Beginn des Abends bekannt sind.
Zeitlose Klassiker wie Schach, Dame, Mühle und Backgammon eignen sich besonders gut, weil ihre Regeln generationsübergreifend bekannt sind. Multigame-Boxen mit mehreren Spielen in einer Schachtel erweitern den Nutzwert zusätzlich.
Ausschlaggebend ist weniger das einzelne Spiel als die Passung zur Zielgruppe: Für Kinder eignen sich einfache Lauf- und Würfelspiele wie Ludo, für Erwachsene eher Strategiespiele wie Schach oder Dame. Multigame-Boxen bieten den Vorteil, dass mehrere Altersgruppen mit demselben Präsent angesprochen werden, ohne dass vorab feststehen muss, welches Spiel am Ende tatsächlich gespielt wird. Für Firmenanlässe im Freien kommen zusätzlich XXL-Formate infrage, die schon aus der Distanz sichtbar sind und mehrere Personen gleichzeitig einbinden. Auch die Spieldauer spielt eine Rolle: Kurze Partien wie Dame eignen sich für spontane Pausen, während Schach mehr Zeit und Konzentration verlangt.
Einfache Ausführungen bestehen meist aus bedrucktem Karton oder dünnem Holz, während höherwertige Varianten aus massivem Holz mit geölter oder lackierter Oberfläche gefertigt werden. Die Spielfiguren folgen derselben Materiallogik.
Bei Kartonausführungen steht vor allem der Preis pro Stück im Vordergrund, weshalb sie sich für große Streuaktionen mit vielen Empfängern eignen. Massivholz-Ausführungen halten dagegen deutlich mehr Partien und mechanische Beanspruchung aus, etwa das wiederholte Öffnen und Schließen einer Klappbox, und wirken durch Gewicht und Haptik spürbar massiver. Zwischen beiden Extremen liegen Kombinationen aus Holzrahmen und bedrucktem Karton-Spielfeld, die einen Mittelweg aus Stabilität und Kalkulierbarkeit der Kosten darstellen. Auch die Spielfiguren selbst unterscheiden sich deutlich: Einfache Kunststoff- oder Pappfiguren wiegen kaum etwas, während gedrechselte Holzfiguren durch ihr Gewicht einen deutlich wertigeren Eindruck hinterlassen.
Massivholz-Ausführungen halten bei sorgfältiger Lagerung mehrere Jahre, während einfache Kartonvarianten nach häufigem Auf- und Zuklappen schneller an den Kanten ausfransen. Die Lebensdauer hängt stark von der Beanspruchung ab.
Ein täglich genutztes Schachbrett in einer Gastronomie erlebt deutlich mehr mechanische Belastung als ein Familienspiel, das nur an Feiertagen aus dem Schrank geholt wird. Scharniere und Klappmechanismen sind dabei meist die erste Schwachstelle, gefolgt von der Bedruckung selbst, die bei intensivem Griffkontakt schneller verblasst als bei seltener Nutzung. Wer ein Brettspiel für den dauerhaften Außeneinsatz plant, sollte zusätzlich auf eine wetterfeste Verarbeitung der Oberfläche achten, damit Feuchtigkeit dem Holz nicht dauerhaft zusetzt. Wer die Lebensdauer verlängern möchte, sollte lose Kleinteile regelmäßig auf Vollständigkeit prüfen, bevor eine fehlende Figur die ganze Partie unbrauchbar macht.
Reiseformate sind kompakt gefaltet, meist unter 20 Zentimeter groß und mit fixierbaren Spielfiguren ausgestattet, damit während des Transports nichts verrutscht. Klassische Tischspiele bieten dagegen mehr Fläche und Stabilität.
Bei Reiseausführungen stecken die Figuren häufig in kleinen Löchern im Spielbrett oder werden über Magnete gehalten, damit eine Partie auch im Zug oder Flugzeug ohne Verlust einzelner Teile möglich bleibt. Klassische Tischvarianten verzichten auf diese Fixierung, gewinnen dafür aber an Größe und Standfestigkeit, was besonders bei längeren Partien mit mehreren Mitspielenden von Vorteil ist. Wer beide Anforderungen kombinieren möchte, greift zu einer mittelgroßen Kassettenausführung, die sich zusammengeklappt tragen lässt und trotzdem eine vollwertige Spielfläche bietet. Für kurze Strecken genügt meist bereits die kleinste Reiseausführung, während für einen ganzen Spielabend eher die klassische Tischgröße gewählt wird.
Am häufigsten wird die Innen- oder Außenseite der Spielschachtel per Siebdruck oder Lasergravur veredelt, da dort eine große, zusammenhängende Fläche ohne Aussparungen zur Verfügung steht.
Siebdruck eignet sich besonders für farbige, mehrfarbige Motive auf lackierten Oberflächen und bleibt auch bei regelmäßigem Kontakt mit Händen gut lesbar. Lasergravur kommt dagegen bevorzugt bei unlackiertem Massivholz zum Einsatz, weil sie ohne zusätzlichen Farbauftrag auskommt und sich optisch harmonisch in die natürliche Maserung einfügt. Bei beiden Verfahren bleibt die eigentliche Spielfläche mit dem aufgedruckten Spielfeld unberührt, sodass die Werbeanbringung die Nutzbarkeit des Spiels nicht einschränkt. Digitaldruck bietet sich zusätzlich für kleine Stückzahlen mit mehrfarbigen Motiven an, weil hierfür keine Druckvorlage im klassischen Sinn angefertigt werden muss.
Trockene Lagerung ohne direkte Sonneneinstrahlung schützt Holzoberflächen vor Verzug und Ausbleichen. Lose Spielfiguren sollten nach jeder Partie vollständig zurück in die Schachtel oder den Aufbewahrungsbeutel sortiert werden.
Feuchtigkeit ist bei Holzausführungen das größte Risiko, weil sich Scharniere und Klappmechanismen bei wiederholter Nässe verziehen und nicht mehr sauber schließen. Direkte Sonneneinstrahlung lässt zusätzlich bedruckte Motive über die Zeit verblassen, weshalb ein schattiger Lagerort auch für die Bedruckung von Vorteil ist. Bei Gartenausführungen im XXL-Format empfiehlt sich zusätzlich eine wetterfeste Abdeckung, wenn das Spiel über mehrere Tage im Freien verbleibt, statt es nach jeder Nutzung vollständig hereinzuholen. Auch eine gelegentliche Politur der Holzoberfläche mit einem trockenen Tuch entfernt Staub, ohne die Bedruckung dabei zu beschädigen.
Ob Kundengeschenk, Teamevent oder Gastronomie-Ausstattung: Wir beraten zu Format, Material und passender Veredelung für Ihr Brettspiel.
Nennen Sie uns Zielgruppe, Stückzahl und gewünschte Logoplatzierung, damit die Ausführung zum geplanten Anlass passt.