Damit Größe, Material und Druckfläche zum jeweiligen Einsatz passen, klären wir vorab die wichtigsten Eckpunkte gemeinsam mit Ihnen – unabhängig davon, ob es sich um eine einmalige Aktion oder eine wiederkehrende Bestellung handelt.
Bei kurzfristigem Bedarf, etwa vor einem angekündigten Wetterumschwung, sprechen Sie uns frühzeitig auf Vorlaufzeiten für Druck und Versand an.
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Der Begriff Regenmantel wird in Bestellgesprächen häufig unscharf verwendet – gemeint sein kann der klassische, meist knielange Mantel mit Kapuze und durchgehendem Verschluss vorne, aber ebenso eine kurze Jacke oder ein ärmelloser Poncho. Für die Werbewirkung macht das einen Unterschied: Ein Mantel bietet mehr durchgehende Fläche für ein Logo auf Rücken oder Brust, sitzt dafür weniger körpernah als eine Jacke und wird anders getragen als ein Poncho, der nur übergeworfen wird. Bevor eine Bestellung aufgesetzt wird, lohnt sich deshalb ein kurzer Blick darauf, welche Bauform tatsächlich gemeint ist – gerade wenn parallel auch Kinderkleidung mit Regenschutz ausgestattet werden soll und Größen von Erwachsenen- auf Kindermaße übertragen werden müssen.
Der Regenmantel
Durchgehender Schnitt von der Schulter bis mindestens zum Knie, meist mit Druckknopf- oder Reißverschlussleiste vorne, Kapuze mit Kordelzug. Die geschlossene Vorderfläche bleibt beim Gehen und Sitzen weitgehend glatt – ein Vorteil für ein großflächig platziertes Logo auf dem Rücken.
Jacke und Poncho im Vergleich
Die Regenjacke ist kürzer geschnitten und körpernäher, oft mit Ärmelbündchen und zwei Fronttaschen. Der Poncho hat keine Ärmel, wird über den Kopf gezogen und lässt sich in wenigen Sekunden anlegen – dafür flattert das Material bei Wind stärker als beim geschlossenen Mantel.
Für die Bestellentscheidung zählt am Ende, wie der Artikel eingesetzt wird: Ein Regenmantel mit Logo eignet sich besonders dort, wo Personen über längere Zeit im Freien unterwegs sind und die Werbefläche sichtbar bleiben soll, während ein Poncho eher für kurzfristige, spontane Situationen wie ein plötzlicher Schauer beim Open-Air-Termin gedacht ist.
Bis ein Regenmantel mit Firmenlogo tatsächlich ausgeliefert wird, durchläuft die Bestellung mehrere Entscheidungspunkte. Wer diese Reihenfolge kennt, kann Rückfragen vermeiden und die Lieferzeit realistischer einschätzen, statt erst nach der Musterfreigabe festzustellen, dass eine Größe oder ein Verschluss nachträglich geändert werden muss.
Schritt 1 – Material festlegen: PVC, PEVA oder EVA bestimmen Gewicht, Faltmaß und Preis pro Stück.
Schritt 2 – Schnitt und Größe wählen: Einheitsgröße für breite Streuung oder gestufte Größen für engere Zielgruppen wie Vereinsmitglieder.
Schritt 3 – Verschlussart bestimmen: Druckknopfleiste für einfaches Anziehen oder Reißverschluss für einen dichteren Sitz bei Wind.
Schritt 4 – Veredelungsfläche klären: Rückenfläche, Brusthöhe oder beide Seiten – je nach gewünschter Sichtbarkeit im Straßenbild.
Schritt 5 – Verpackung und Etui abstimmen: loser Mantel, gefaltet im mitgelieferten Etui oder im Polybeutel – wichtig für Lagerung und Transport an Messestände.
Wer den Ablauf in dieser Reihenfolge durchgeht, bestellt am Ende meist zielgerichteter: Schritt 3 wird in der Praxis besonders oft unterschätzt, denn der Verschluss entscheidet mit darüber, wie schnell die Kapuze bei einem einsetzenden Schauer sitzt und ob das Logo dabei sichtbar bleibt. Ein Etui in Schlüsselanhänger-Größe wird dabei zunehmend nachgefragt, weil sich der gefaltete Mantel dann direkt an Tasche oder Rucksack befestigen lässt, ohne separat verstaut werden zu müssen.
Die drei gängigen Materialien für Regenmäntel unterscheiden sich deutlich in Griff, Gewicht und Bedruckbarkeit. Diese Unterschiede wirken sich direkt auf das Ergebnis der Veredelung aus, denn nicht jede Oberfläche nimmt Druckfarbe gleich gut auf oder bleibt bei häufigem Falten gleich formstabil.
In der Praxis fällt die Wahl selten allein nach Materialpreis: Ein Bauunternehmen, das Rucksäcke für die Belegschaft ausgibt, entscheidet sich für PVC-Mäntel, weil die dickere Folie mehrfaches Ein- und Auspacken im Werkzeugfach besser verträgt als das dünnere PEVA. Ein bedruckter Regenmantel aus PEVA wiederum eignet sich gut für Give-away-Mengen, bei denen das geringere Packmaß beim Versand an mehrere Standorte den Ausschlag gibt.
Ein städtischer Radkurierdienst mit zwölf Fahrerinnen und Fahrern sucht eine Lösung für die Übergangsmonate, in denen mehrmals täglich kurze, aber kräftige Schauer auftreten. Bisher tragen die Fahrenden unterschiedliche private Regenjacken – uneinheitlich in Farbe und ohne Firmenlogo, was die Wiedererkennung auf der Straße erschwert. Die Geschäftsführung entscheidet sich für einen einheitlichen Regenmantel mit Werbedruck in Signalfarbe, der über die Arbeitskleidung gezogen werden kann, ohne die Bewegungsfreiheit beim Treten einzuschränken.
Wo die Entscheidung zwischen zwei Prioritäten fällt:
● Faltbar im Etui: passt in jede Sattel- oder Rahmentasche und lässt sich in Sekunden greifen.
● Voller Wetterschutz: Reißverschluss statt Druckknopfleiste, dichter Sitz auch bei Dauerregen.
Die Fahrenden benötigen den Mantel griffbereit am Lenker oder im Rucksackfach, gleichzeitig soll er bei Dauerregen nicht durchweichen. Die Entscheidung fällt näher am zweiten Punkt: Ein PVC-Mantel mit Reißverschluss statt Druckknopfleiste, dafür mit einem zusätzlichen Packbeutel, der am Rahmen befestigt werden kann.
Nach der ersten Saison zeigt sich, dass die einheitliche Farbe zusätzlich einen Nebeneffekt hat: Kundinnen und Kunden erkennen den Kurierdienst schon von Weitem, auch ohne das Logo im Detail zu lesen. Für Sport-Vereine mit ähnlichem Bedarf – etwa Laufgruppen, die bei Wind und Wetter trainieren – lässt sich dieselbe Logik übertragen: Signalfarbe und Reißverschluss zuerst, das Etui als zweite Priorität.
Neben Material und Verschluss entscheiden drei weitere Punkte darüber, ob eine Regenmantel-Bestellung am Ende zur tatsächlichen Zielgruppe passt. Diese Punkte werden in der Planung häufig zu spät bedacht, obwohl sie sich vorab mit wenigen Rückfragen klären lassen.
Einheitsgröße oder gestufte Größen: Für breite Streuaktionen auf Messen reicht in der Regel eine großzügig geschnittene Einheitsgröße. Soll der Mantel dagegen über einen längeren Zeitraum als Teil der Arbeitskleidung getragen werden, lohnen sich gestufte Größen – ein zu weiter Mantel behindert sonst bei körperlicher Arbeit.
Zielgruppe und Anlass: Ein Regenmantel als Werbegeschenk für Endkundinnen und -kunden auf einer Verbrauchermesse wird meist einfacher gehalten als ein Modell für die eigene Belegschaft, die den Mantel über Monate im Einsatz hat und entsprechend höhere Ansprüche an Nähte und Verschluss stellt.
Erfahrungswert aus der Bestellpraxis: Wer kurzfristig vor einem Wetterumschwung nachbestellen muss, sollte die Vorlaufzeit für Druck und Versand frühzeitig mit der Produktion abstimmen, statt erst bei den ersten Regentagen zu reagieren.
Gerade bei kurzfristigem Bedarf – etwa wenn eine Veranstaltung wetterbedingt umdisponiert wird – zahlt sich eine vorab geklärte Express-Produktion aus. Wird das Material und die Veredelungsfläche schon beim ersten Auftrag dokumentiert, lässt sich eine Nachbestellung ohne erneute Rückfragen zur Druckdatei abwickeln.
Der Regenmantel ist deutlich länger geschnitten als eine Jacke, reicht meist bis zum Knie und schließt vorne durchgehend mit Druckknöpfen oder Reißverschluss. Die Regenjacke dagegen ist kürzer, körpernäher geschnitten und endet meist auf Hüfthöhe.
Während der Mantel weiter geschnitten ist und locker über der übrigen Kleidung sitzt, liegt die Jacke enger am Körper an und ist häufig zusätzlich mit Bündchen an Ärmeln und Saum ausgestattet, um Wind und Nässe besser abzuhalten. Für die Werbewirkung ergibt sich daraus ein praktischer Unterschied: Der Mantel bietet auf dem Rücken eine größere, durchgehende Fläche für ein Logo, während die Jacke im Alltag als beweglicheres Kleidungsstück wahrgenommen wird. Welche Bauform sinnvoll ist, hängt vom Einsatzzweck ab: Für längere Außeneinsätze im Stehen oder Gehen passt der Mantel, für Bewegung bei sportlicher Betätigung eher die Jacke.
Am häufigsten kommen PVC, PEVA und EVA zum Einsatz. Alle drei Materialien sind wasserdicht, unterscheiden sich aber deutlich in Gewicht, Griff, Geruch und Packmaß im gefalteten Zustand.
PVC gilt als griffigste und formstabilste Variante der drei Materialien und eignet sich deshalb besonders gut für großflächige, detailreiche Drucke, benötigt dabei aber etwas mehr Packvolumen als die dünneren Alternativen. PEVA ist leichter, dünner und riecht neutraler als PVC, bleibt dabei aber weiterhin ausreichend glatt für ein gestochen scharfes Logo. EVA schließlich ist das leichteste der drei Materialien und wird meist bei einfacheren Einweg- oder Notfallmänteln eingesetzt. Welches Material im Einzelfall sinnvoll ist, richtet sich vor allem danach, ob der Mantel einmalig oder über einen längeren Zeitraum regelmäßig genutzt werden soll.
Bedruckte Regenmäntel passen gut zu Außeneinsätzen mit längerer Aufenthaltsdauer im Freien, etwa bei Zustelldiensten, auf Baustellen, bei Vereinsveranstaltungen oder mehrtägigen Messen im Freien, seltener bei kurzen, spontanen Anlässen.
Anders als ein kurzfristig übergeworfener Poncho begleitet der Mantel Personen über mehrere Stunden am Stück, weshalb sich eine Investition in höhere Materialqualität und einen stabileren Verschluss in diesen Fällen eher lohnt als bei einem einmaligen Einsatz. Bei Zustelldiensten und Außendienstteams steht meist die Wiedererkennung durch eine einheitliche Farbe und Logoplatzierung im Vordergrund, während bei Vereins- oder Familienveranstaltungen häufig eine breitere Größenauswahl inklusive Kindermodellen gefragt ist. Für einmalige Anlässe wie ein einzelnes kurzes Open-Air-Event bleibt dagegen meist der leichtere Poncho die naheliegendere Wahl.
Üblich sind Siebdruck oder Transferdruck direkt auf der glatten Materialoberfläche, meist platziert auf der Rückenfläche oder in Brusthöhe auf der Vorderseite, seltener zusätzlich beidseitig oder auf der Kapuze.
Die glatte, durchgehende Fläche des Mantels erlaubt größere und detailreichere Motive als etwa ein eng gefalteter Poncho im Kugelgehäuse, bei dem die Druckfläche deutlich kleiner ausfällt. Vor dem eigentlichen Druck wird die Materialoberfläche in der Regel auf Verträglichkeit mit der jeweiligen Druckfarbe geprüft, da PVC, PEVA und EVA unterschiedlich auf Wärme und Farbauftrag reagieren können. Bei mehrfarbigen Motiven empfiehlt sich vorab zusätzlich ein Musterdruck, damit Farbtreue und Haltbarkeit auch nach wiederholtem Falten und gelegentlichem Auswringen im Alltag zuverlässig erhalten bleiben.
Neben einer breiten Einheitsgröße für erwachsene Trägerinnen und Träger gibt es gestufte Damen- und Herrengrößen sowie eigene Kindergrößen ab etwa zwei Jahren, teilweise bis in den Teenagerbereich.
Die Einheitsgröße deckt in der Praxis einen großen Teil erwachsener Trägerinnen und Träger zuverlässig ab und eignet sich vor allem für Streuaktionen, bei denen keine individuelle Anpassung nötig ist. Für Belegschaften, die den Mantel dagegen regelmäßig über längere Zeiträume tragen, lohnen sich gestufte Größen eher, da ein zu weiter Schnitt die Bewegungsfreiheit bei körperlicher Arbeit merklich einschränken kann. Kindergrößen werden in aller Regel separat bestellt, da sie sich in Schnittführung, Kapuzengröße und Ärmellänge von den Erwachsenenmodellen deutlich unterscheiden und eigene Größentabellen mitbringen.
Die meisten Modelle lassen sich klein zusammenfalten und passen anschließend in ein mitgeliefertes Etui oder einen kleinen Polybeutel zur besonders platzsparenden Aufbewahrung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Einsätzen im Alltag.
Für den täglichen Transport in Tasche oder Rucksack ist ein Mantel mit passendem Etui deutlich handlicher als ein loser, ungefalteter Mantel, der schneller unordentlich verstaut wird und mehr Platz einnimmt. Bei größeren Bestellmengen für Teams, Vereine oder Firmenveranstaltungen empfiehlt sich zusätzlich eine einheitliche Verpackung, damit die Mäntel bei der Ausgabe an mehrere Personen schnell und ohne Verwechslung zuordenbar bleiben. Für die Lagerung zwischen einzelnen Einsätzen reicht in der Regel ein trockener, normal belüfteter Raum, da alle drei gängigen Materialien nicht besonders anfällig für Schimmelbildung sind.
Ob Zustellflotte, Vereinsfest oder Messeauftritt: Material, Verschlussart und Veredelungsfläche lassen sich am schnellsten klären, wenn Einsatzzweck und ungefähre Stückzahl vorab feststehen.
Wir beraten Sie zu Größenraster, Etui-Optionen und passender Druckfläche und stimmen mit Ihnen ab, welches Material für Ihren Einsatzzweck sinnvoll ist.