Bevor eine größere Menge an Tischtextilien in Produktion geht, lässt sich ein Muster mit dem gewünschten Motiv anfertigen und in aller Ruhe prüfen.
Sprechen Sie uns zu Material, Menge und Wunschfarbe an – wir sagen Ihnen kurzfristig, welches Verfahren zum jeweiligen Textil passt und wann die fertige Ware verschickt werden kann.
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Eine Tischdecke ist ein textiler Bezug, der einen Tisch ganz oder teilweise abdeckt und ihm dadurch sowohl optisch als auch schützend eine einheitliche Fläche gibt. Bei Pro-Discount trägt die Kategorie Tischdecken zusätzlich mehrere verwandte Tischtextilien: Neben der klassischen, großflächigen Ausführung gehören auch schmalere Tischläufer, einzelne Platzsets sowie Heimtextilien wie Kissenbezüge und Bettwäsche zum Angebot, die sich über ähnliche Veredelungsverfahren individuell gestalten lassen. Allen gemeinsam ist, dass sie eine zusammenhängende, textile Fläche bieten, die sich deutlich großzügiger bedrucken oder besticken lässt als die meisten anderen Werbeträger im Alltag. Anders als ein einzelnes bedrucktes Kleinteil wirkt ein Textil zudem meist über mehrere Meter Sichtweite hinweg, weil es sich über eine ganze Tischbreite oder ein ganzes Bett erstreckt und dadurch schon aus der Distanz erkennbar bleibt.
Bei der Auswahl als Tischdecken mit Logo entscheidet vor allem der Verwendungszweck, welche der vier Textilarten die passende Fläche für die Werbebotschaft bietet.
Welche dieser vier Textilarten am Ende die Bestellung anführt, hängt stark vom Raum ab, in dem sie später stehen oder liegen soll: Ein Konferenzraum profitiert eher von einer großen, ruhig wirkenden Tischdecke, während ein Empfangsbereich mit mehreren kleinen Sitzgruppen von der größeren Farbvielfalt profitiert, die sich über mehrere Kissenbezüge gleichzeitig erzielen lässt.
Wer neben Bettwäsche auch für kühlere Umgebungen vorsorgen möchte, greift häufig zusätzlich zu einer Reisedecke, die auf Reisen oder im Freien eine ähnliche wärmende Funktion übernimmt wie die Bettwäsche zu Hause. Für einen Betrieb mit mehreren Anlässen im Jahr lohnt sich dabei ein kurzer Überblick, welche der vier Textilarten wie oft zum Einsatz kommt, weil sich daraus meist schon ableiten lässt, welche Stückzahl je Textilart tatsächlich sinnvoll ist und welche eher als kleinere Zusatzmenge ausreicht.
Unabhängig davon, ob am Ende eine große Fläche, ein einzelnes Platzset oder ein Kissenbezug entsteht, folgt die Veredelung von Textilien einem ähnlichen Ablauf. Wer zusätzlich zum Flächenmotiv auch einzelne Tische oder Plätze kennzeichnen möchte, lässt bei einer Veranstaltung häufig auch Namensschilder im gleichen Zug beschriften.
Schritt 1 – Motiv vorbereiten: Das gewünschte Logo oder Muster wird in einer für den Druck geeigneten Auflösung angeliefert, damit Farben und Kanten auch auf großer Fläche scharf bleiben.
Schritt 2 – Druckverfahren wählen: Je nach Material kommt ein Verfahren zum Einsatz, das die Farbe entweder direkt in die Fasern einbringt oder als zusätzliche Schicht auf die Oberfläche aufträgt.
Schritt 3 – Musterfreigabe: Vor der eigentlichen Produktion lässt sich ein Muster in Originalgröße prüfen, damit Farbwirkung und Platzierung schon vor der größeren Bestellung feststehen.
Schritt 4 – Konfektion und Versand: Erst nach der Freigabe wird die komplette Menge zugeschnitten, versäubert und für den Versand vorbereitet.
Bei Tischdecken mit Werbedruck verlängert vor allem der zweite Schritt die Lieferzeit, weil sich nicht jedes Druckverfahren für jedes Material gleich gut eignet und mitunter erst ein passendes Verfahren ausgewählt werden muss. Wer den Ablauf einmal durchlaufen hat, kann bei einer Folgebestellung meist auf dieselben Einstellungen zurückgreifen, wodurch sich der zeitliche Vorlauf bei einer zweiten Bestellung mit demselben Motiv deutlich verkürzt.
Nicht jede Bestellung braucht ein eigenes Motiv. Wer Tischdecken als Werbegeschenk oder als schnelle Zwischenlösung braucht, kann statt einer individuellen Anfertigung auch auf einfarbige Lagerware zurückgreifen, die ohne Vorlaufzeit für die Gestaltung verschickt wird.
● Individuell bedruckt: eigenes Motiv oder Logo, dafür mit Vorlaufzeit für Musterfreigabe und Produktion.
○ Einfarbige Lagerware: sofort verfügbar, dafür ohne individuelle Gestaltung und meist nur in wenigen Basisfarben.
Für einen wiederkehrenden Termin lohnt sich vorab ein kurzer Blick darauf, wie oft die Fläche im Jahr tatsächlich zum Einsatz kommt, denn erst eine gewisse Nutzungshäufigkeit rechtfertigt den zusätzlichen Aufwand einer individuellen Anfertigung gegenüber der einfacheren Lagerware. Wer bei der einfarbigen Variante bleibt, kombiniert sie häufig zusätzlich mit einem individuell bedruckten Schreibset, um trotzdem einen persönlichen Akzent auf dem Tisch zu setzen, ohne auf die kurzfristige Verfügbarkeit der Lagerware zu verzichten. Dieser Weg eignet sich besonders dann, wenn ein Termin bereits kurzfristig feststeht und für eine vollständig individuelle Fläche schlicht keine Zeit mehr bleibt, ein persönlicher Eindruck am Tisch aber trotzdem gewünscht ist.
Wie mehrere Tischtextilien in der Praxis zusammenspielen, zeigt sich am ehesten an einem Messestand, an dem Tischdecken für Promotion gemeinsam mit weiteren Textilien für einen einheitlichen Auftritt sorgen sollen.
Die große Tischdecke deckt den Infotisch am Standeingang in der Unternehmensfarbe ab.
Ein Tischläufer markiert die kleinere Ablage für Broschüren direkt daneben, ohne die Grundfarbe einfach zu wiederholen.
Kissenbezüge auf der kleinen Sitzbank am Standrand nehmen die Unternehmensfarbe noch einmal aus der Distanz auf.
Das Standteam stattet den Bereich zusätzlich mit weiteren Veranstaltungs-Werbeartikeln für die Besucher aus, damit der gesamte Stand nicht nur an den Textilien, sondern am gesamten Auftritt wiederzuerkennen ist.
Ergebnis: Drei Textilarten, drei unterschiedliche Flächen, aber eine gemeinsame Farblinie, die den Stand auch von Weitem erkennbar macht und Besuchern schon aus einigen Metern Entfernung signalisiert, welcher Bereich der Messehalle zum eigenen Unternehmen gehört.
Dieses Prinzip lässt sich auf viele andere Anlässe übertragen, bei denen mehrere Textilarten gemeinsam auf denselben Farbeindruck einzahlen sollen, etwa bei einem Empfang oder einer internen Firmenfeier. Wichtig bleibt dabei vor allem die Reihenfolge der Entscheidung: Erst die Farblinie für den gesamten Auftritt festlegen, danach erst die einzelnen Textilarten und Stückzahlen daran ausrichten, statt umgekehrt vorzugehen und am Ende eine passende Farbe für bereits bestellte Einzelstücke zu suchen.
Wie lange ein Textil seine Farbe und Form behält, entscheidet sich weniger beim Kauf als bei der Pflege danach.
Wer ein Textil dagegen nur einmalig einsetzt, etwa als Tischdecken als Giveaway bei einer kurzen Aktion, kann auf einen Teil dieser Pflegeschritte verzichten, weil das einzelne Stück ohnehin nicht für den Dauereinsatz gedacht ist. Für den regelmäßigen Einsatz über mehrere Jahre hinweg lohnt sich die Pflege dagegen deutlich, denn ein Textil, das mehrfach im Jahr zum Einsatz kommt, muss über viele Wäschen hinweg seine Farbe und Form halten und nicht nur einen einzigen Termin unbeschadet überstehen.
Ja, bei individueller Gestaltung wird das Motiv direkt auf die Textilfläche übertragen, entweder als Sublimationsdruck in die Fasern oder als zusätzliche Schicht auf der Oberfläche.
Welches der beiden Verfahren zum Einsatz kommt, hängt vom Fasermaterial ab: Kunstfasern lassen sich meist per Sublimation vollflächig und randlos bedrucken, während Naturfasern häufig ein anderes Verfahren mit etwas geringerer Farbtiefe benötigen. Bei Tischläufern und Platzsets gilt dieselbe Abhängigkeit, weshalb sich ein kurzer Blick auf das jeweilige Material lohnt, bevor ein bestimmtes Motiv fest eingeplant wird. Kissenbezüge und Bettwäsche folgen im Grundsatz demselben Prinzip, tragen die Fläche dabei aber häufig auf beiden Seiten des Bezugs, sodass sich das Motiv unabhängig davon zeigt, wie das Kissen gerade auf dem Sofa oder Bett liegt.
Die meisten bedruckten Textilien lassen sich waschen, allerdings meist bei niedrigerer Temperatur als unbedruckte Ware, damit Farbe und Kontur über mehrere Wäschen hinweg erhalten bleiben und nicht vorzeitig verblassen.
Ein Blick auf das Pflegeetikett vor der ersten Wäsche lohnt sich deshalb in jedem Fall, weil sich Materialien und Druckverfahren in ihrer Hitzebeständigkeit teils deutlich voneinander unterscheiden. Kissenbezüge und Bettwäsche werden im Alltag meist häufiger gewaschen als eine Tischdecke, die nur zu bestimmten Anlässen zum Einsatz kommt, weshalb sich bei diesen beiden Textilarten von Anfang an ein besonders schonendes Waschprogramm mit niedriger Schleuderzahl empfiehlt. Wird eine bedruckte Fläche bei zu hoher Temperatur oder mit einem aggressiven Waschmittel behandelt, verliert das Motiv häufig zuerst an den Kanten seine ursprüngliche Schärfe und wirkt danach insgesamt blasser als zu Beginn.
Ein individuelles Motiv rechnet sich preislich in der Regel erst ab einer mittleren Stückzahl, weil die Einrichtung des Druckverfahrens einen festen Vorlauf an Zeit und Aufwand benötigt.
Bei sehr kleinen Mengen bleibt der Preis pro Stück deutlich höher, weil sich der Einrichtungsaufwand auf wenige Teile verteilt. Erst bei größeren Stückzahlen nähert sich der Preis pro Fläche zunehmend dem Materialpreis an, weil der einmalige Aufwand für Datenvorbereitung und Maschineneinrichtung auf deutlich mehr Teile umgelegt wird. Für einen einzelnen, besonderen Anlass mit kleiner Gästezahl kann sich eine individuelle Fläche trotzdem lohnen, auch wenn der Stückpreis dabei spürbar über dem einer größeren Bestellung liegt, weil der persönliche Eindruck bei wenigen Gästen oft schwerer wiegt als der genaue Preis pro Stück.
Ja, bei Tischtextilien kommen inzwischen auch Fasern zum Einsatz, deren Ausgangsmaterial ganz oder teilweise aus wiederaufbereitetem Kunststoff besteht, meist mit einem konkreten Prozentanteil auf dem Etikett ausgewiesen.
Diese Fasern verhalten sich in Verarbeitung und Bedruckbarkeit größtenteils wie herkömmliches Polyester, unterscheiden sich also in der Praxis kaum von der klassischen Variante am selben Tisch. Der genaue Anteil an wiederaufbereitetem Material variiert von Artikel zu Artikel und lässt sich bei Bedarf gezielt erfragen, bevor eine größere Menge fest bestellt wird. Für die Bedruckung selbst spielt die Materialherkunft keine Rolle, da sich das gewählte Druckverfahren ausschließlich nach der Faserart und nicht nach deren Ursprung richtet. Wer sich für eine bestimmte Materialbasis entscheidet, sollte diese Vorgabe bereits bei der Anfrage nennen, statt sie nachträglich zu ändern.
Die Produktionszeit hängt von der Musterfreigabe, der bestellten Stückzahl und dem gewählten Druckverfahren ab und lässt sich deshalb erst nach Klärung dieser drei Punkte konkret benennen.
Nach der Freigabe des Musters benötigt die eigentliche Fertigung je nach Stückzahl einige Werktage, wobei größere Mengen nicht zwingend proportional länger dauern, weil die Maschinen bereits eingerichtet sind. Wird die Musterfreigabe verzögert, verschiebt sich der gesamte Zeitplan entsprechend, weshalb sich eine frühzeitige Entscheidung für ein Motiv besonders bei einem festen Veranstaltungstermin auszahlt. Wer mehrere Textilarten gleichzeitig bestellt, etwa eine Tischdecke zusammen mit passenden Kissenbezügen, plant idealerweise einen gemeinsamen, etwas großzügigeren Zeitrahmen für beide Positionen ein, statt die zweite Textilart erst nach Lieferung der ersten separat nachzubestellen.
Ja, Tischdecken, Tischläufer, Kissenbezüge und Bettwäsche lassen sich problemlos in derselben Farblinie und demselben Motiv kombinieren, sofern alle Teile über ein vergleichbares Druckverfahren veredelt werden.
Für einen einheitlichen Auftritt bei einer Veranstaltung oder in einem Hotelzimmer lohnt sich eine gemeinsame Bestellung, bei der Farbwerte und Motivgröße von Anfang an über alle Textilarten hinweg abgestimmt werden. So lässt sich vermeiden, dass eine später nachbestellte zweite Textilart farblich leicht abweicht, weil zwischen zwei Bestellungen ein anderer Druckvorgang oder eine andere Materialcharge verwendet wurde. Wer ohnehin mehrere Positionen plant, teilt die gewünschte Farbdefinition deshalb am besten schon in der ersten Anfrage mit, statt sie erst bei einer der beiden Textilarten einzeln festzulegen und bei der zweiten wieder neu zu bestimmen.
Ob eine einzelne große Fläche, mehrere Tischläufer oder eine kombinierte Bestellung aus mehreren Tischtextilien und Kissenbezügen geplant ist – die passende Materialauswahl klärt sich am besten im direkten Austausch.
Nennen Sie uns Einsatzort, gewünschte Stückzahl und Wunschmotiv, dann sagen wir Ihnen kurzfristig, welches Druckverfahren zu Material und Budget passt.